Unter der Leitung von Olaf Rippe, Thomas und Susanne Schury und Astrid Süßmuth, führte uns die Reise an uralte Kultplätze, zu den Toren in die Anderswelt, in das Reich der Feen und alten Götter. Als Einführungsseminar in die Geomantie war es das Ziel der Referenten, einen rituellen Zugang zu den besuchten Orten zu ermöglichen, um mit Haut und Haaren in die Welt alten Wissens einzutauchen. Auf diese Weise sollten die Teilnehmer in ihrem tiefsten Inneren erfahren, was ein heiliger Raum darstellt, wozu er dienen kann und wie ein solcher in den unterschiedlichen Zeitepochen gestaltet wurde. Die ersten Tage fanden nördlich von Dublin statt, an Kultplätzen entlang dem heiligen Fluss Boyne. Allein der Anblick von unserem Hotel in Trim auf die alte Normannenburg
Das Seminar begann am ersten Abend mit einer rituellen Huldigung der Flussgöttin und einer Meditation über das Element Wasser. Es ist bezeichnend, dass sich die wichtigsten alten sakralen Orte alle entlang dieses Flusses wie eine Perlenschnur aufreihen. Bis heute ist dieser Fluss die energetische Schlagader einer heiligen Landschaft. Die Flussgöttin ist das Leben selbst und nach unserem Ritual spürten auch wir diese uralte und unzerstörbare Kraft. Der Legende zufolge hat Mac Cumhail Fionn Fiontán den Lachs des Wissens in der Boyne gefangen. Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Reisebus zunächst nach Tara, der alten Königsstätte, die über 3000 Jahre Herrschersitz war. Wer pompöse Ruinen erwartete, der wurde enttäuscht. Was man noch findet, sind Ringwälle, alte Weißdornbäume und eine Ausstrahlung, die einen spüren lässt, wie von hier aus ein Reich regiert wurde. Thomas Schury zeigte mit der Rute, dass sich hier zahlreiche geomantische Linien und Leylines treffen und Tara eigentlich wie eine Spinne inmitten ihres Netzes zu verstehen ist. Nach einer Einstimmungsmeditation umgingen wir spiralförmig die alten Wallanlagen. In einem Rundtempel vollführten wir ein Kreisritual zu Ehren der Sonne, die sich auf Tara besonders intensiv verkörpert. Natürlich findet man auch hier einen Wunschbaum, an dem die Pilger ihre "Geisterdeckchen" aufhängen, bevor sie sich dem eigentlichen Zentrum nähern, dem Omphalos, an dem der König seinen heiligen Eid leistete. Auch wir vollzogen unseren Schwur, bevor wir noch zu einer der sieben Quellen gingen, um der dortigen Nymphe unsere Aufwartung zu machen. Danach ging es einige Kilometer entfernt zum Hill of Uisnech, einem Ort mit starker lunarer Qualität. Es ist das geographische und spirituelle Zentrum des alten Irland. Hier zeugen noch weniger Spuren vom einstigen Glanz einer untergegangenen Epoche. Ein alter Weg, ein Steinkreis, ein kleiner See, mit Efeu umwucherte Weißdornbüsche... Nichts, was einen Touristen anlocken könnte. Doch was für Weißdornbüsche, was für ein Steinkreis und was für ein herrlicher kleiner See! Hier herrscht die Göttin Eire mit ihren Nymphen, zu deren Ehren man an diesem Ort noch immer zu Beltane ein rauschendes Fest feiert. Auch wir schenkten der Göttin mit einem Ritual unsere Achtsamkeit. In alter Zeit entzündete der Druide an diesem Ort das heilige Feuer, in dessen Licht das ganze Land erstrahlte. Niemand, der sich auf diesen Ort einlässt, wird ihn je wieder vergessen. Olaf Rippe erklärte hier das Prinzip der zwei Lichter Sonne und Mond, in deren energetischem Spiel sich das Leben entwickelt und auch jedes Heilritual als Wand- lung der Seele vollzogen wird. Sonne und Mond hatten wir nun erfahren, fehlte noch der Saturn als kosmisches Licht, um die heilige Trinität zu vollenden. Diese Qualität fanden wir am nächsten Tag in Loughcrew bei Oldcastle. Der alte irische Name Sliabh na Caillighe heißt übersetzt Hügel der Hexe, ein Hinweis, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht. In einsamer Lage, mit einem grandiosen Rundblick, ist Loughcrew eines der größten und ältesten Gräberfelder Irlands, also eine Kultstätte zu Ehren der Ahnen, mit zahlreichen Ganggräbern. Eins davon ist öffentlich zugänglich. Der Gang führt in ein Oktogon, von dem drei Kammern abgehen. Zweimal die Vier, die heilige Acht und die Drei, gestalten den heiligen Raum, in dem der erkennende Mensch zwischen Himmel und Erde steht. Wenn zur Frühlings- und zur Herbsttagundnachtgleiche der Sonnenstrahl durch den Gang ins Innere des Hügels scheint und die Steinzeichnungen beleuchtet, dann ist dies die Befruchtung der Erde durch die Sonne. Gleich- sam ist es eine Wiedergeburt des Lichts, die sich zyklisch jedes Jahr erneut vollzieht. Man fand im Inneren der Kammer Knochenstücke und Asche von Verstorbenen, die von der Morgensonne angestrahlt wurden, wohl um eine Seelenwanderung zu ermöglichen. Susanne Schury und Olaf Rippe vollführten mit jedem Teilnehmer ein Heilritual im Innern des Steinhügels, während Thomas Schury mit einem Teil der Gruppe parallel geomantische Übungen machte und Astrid Süßmuth in die Mythen des alten Irlands einführte. Es war eine feierliche Atmosphäre, bei der man im tiefsten Innern berührt wurde. Danach ging es noch zu einer abseits gelegenen Quelle (Ciaran`s well), an der wir natürlich wieder einen Wunschbaum vorfanden und auch vom Gletscher rund- geschliffene Steine mit Vertiefungen, die man bis heute im Volk zum Abstreifen von Krankheiten nutzt. Prompt kam dann auch eine irische Familie mit einem offensichtlich bedürftigen Kind vorbei. Es musste seinen Kopf in ein Steinloch stecken, sich drei Mal bekreuzigen, dann wurden ihm drei Mal die Hände an der Quelle gewaschen und schließlich musste es an der kleinen Kapelle noch drei Mal ein Abschlussritual vollziehen. Alles geschah völlig ungezwungen und selbstverständlich. Nachdem die Gruppe nun einigermaßen ein Setting er- fahren hatte, fuhren wir am nächsten Tag nach New- grange. Eigentlich muss man sich als Gruppe bis zu drei Jahre im Voraus anmelden, doch wer wagt gewinnt. Zunächst ging es nach Knoth, einer nahe gelegenen An- lage, die vor allem nach den Frühlings- und Herbst- punkten ausgerichtet ist, sowie zum Sonnenaufgang und Untergang, was durchaus ungewöhnlich ist. Eine "Eingeweihte" führte uns durch das Gelände. Überall findet man inzwischen Angehörige einer "geheimen" Schwesternschaft, die sich zur Aufgabe gemacht hat, die alten Plätze zu hüten. Ein weiterer Kultbereich ist Dowth - die man als die dunkle Seite verstehen kann. Leider hatten wir nicht die Zeit, diesen Ort als Gruppe zu erkunden. Mit dem alten Friedhof ist es tatsächlich ein dunkler und spukiger Ort. Danach ging es nach Newgrange selbst und wir kamen ohne Probleme als Gruppe sogar (fast) geschlossen in das berühmteste Ganggrab der Welt aus der Jungstein- zeit - es ist mit ca. 5000 Jahren eines der ältesten sakralen Bauwerke der Menschheit. Nachdem wir das routinierte Geschwätz der dortigen Leiterin ertragen hatten, konnten wir sogar kurze Zeit in Dunkelheit und Stille im Inneren verweilen. Millionen Touristen haben die weihevolle Stimmung nicht zerstören können. Was für ein Anblick muss es sein, wenn zur Wintersonnen- wende das Licht genau zum Sonnenaufgang durch den langen dunklen Gang fließt, um ganz hinten eine
Triskele zu beleuchten. Das Wunder fasziniert uns bis heute, schließlich ist es der Beginn der magischen Zeit zwischen den Jahren, in der wir Weihnachten feiern und in der die Tore zur Anderswelt offen stehen. Spätestens jetzt wurde uns allen bewusst, dass diese alten Plätze nur einem Zweck gedient hatten - der Fruchtbarkeit, als Huldigung an Mutter Erde und an die alles befruchtende Sonne, als Orte der Seelenwan- derung, um als Mensch der Vermittler zwischen Him- mel und Erde zu sein und um ein Leben im Rhythmus der Natur zu führen. War dies alles Geschichte, oder gab es eine Fortse- tzung dieses alten Wissens bis in die neue Zeit? Unser nächster Besuch galt dem ersten Zisterzienserkloster in Irland in Mellifont, das im 12. Jahrhundert gegrün- det wurde. Wie überall in Irland, findet man alte Kir- chen nur noch als Ruinen, die von dem Kampf der (pro- testantischen) Engländer gegen die (katholischen) Iren zeugen. Mellifont (die honigsüße Quelle) liegt wie alle Zister- zienserabteien völlig abgeschieden in einem "jungfräu- lichen" Land. Immer ist es in einem Tal, nie auf den Höhen. Schon dies allein zeigt die Unterschiede zu den Kultstätten der alten Götter, die fast immer auf Hü- geln liegen. Völlig verwunschen fließt ein kleiner Bach in der Nähe vorbei. Warum gerade hier und warum auf diese Weise? Diese Fragen versuchten wir zu beantwor- ten, vor allem auch als Vorgeschmack auf unsere Reise im dritten Teil der Ausbildung in die Klöster und Kirchen am Rhein. Zisterzienser nutzen nicht einfach nur die Energie eines Ortes, sie erschaffen das Sakrale quasi neu. Die prähistorischen Anlagen in Irland stehen alle auf geo- mantisch herausragenden Orten, nutzen also die schon vorhandene Energie, ohne diese groß zu verändern. Ganz anders die Zisterzienser. Sie gestalteten den Ort um, indem sie das Element Wasser in ihr Kloster leite- ten. So hatten sie Anteil am Lebensstrom, waren aber gleichzeitig frei genug, die Grenzen der Natur zu über- winden. Wichtig ist dabei auch der Gesichtspunkt, dass die Klöster immer in einer geomantischen, also unsichtbaren Verbindung zu wesentlichen heiligen Plätzen der alten Götter standen, in diesem Fall Newgrange. Besonders schön ist das Brunnenhaus in Mellifont, in das Wasser energetisch, aber auch tatsächlich geleitet und levitiert wurde. Dort vollzog man die rituellen Waschungen. Es war als Achteck angelegt, wie dies für Taufhäuser, Taufbecken und Gebeinhäuser üblich war. Die Zahl Acht vergeistigt die heilige Vier, die mit den vier Elementen und der Materie in Verbindung steht. Ein Oktogon erzeugt eine energetische Qualität, in der transformatorische Prozesse leichter möglich sind. Dies wusste man jedoch bereits in alter Zeit, denn das Achteck begegnete uns ja bereits in den Ganggräbern. Das Brunnenhaus bildete zusammen mit dem Kreuz- gang, von dem es ein Teil war, den seelischen Mittel- punkt der Klostergemeinschaft, der Fluss (des Lebens) schenkte gleichzeitig die körperliche Energie. Nun fehlte noch der geistige Mittelpunkt. Diesen er- schuf man in der Kirche selbst, in der sogenannten Vierung. Die vier Säulen im Kreuzungspunkt der Längs- und Querachse der Kirche umgeben einen Mittelpunkt, die heilige Fünf oder Quintessenz. Die Kirche ist ein Abbild des Menschen mit den Füßen im Westen und dem Kopf im Osten, mit nach links und rechts ausge- breiteten Armen, der Kreuzungspunkt symbolisiert das Herz, den Sitz der Seele. Steht man auf diesem Punkt und schaut hinauf, dann befindet sich oben in der Kuppel immer ein Achteck. Der Mensch steht also mit den Füßen in der Vier und mit dem Kopf in der Acht – auf diese Weise löst sich die Erdenschwere und der Mensch wird zu seinem höheren Selbst geführt. Er er- lebt auf diese Weise die vollkommene Einheit von Kör- per, Seele und Geist. Dass die Baumeister hierzu auch noch geomantische Phänomene wie Wasseradern zur Anregung verwendeten, versteht sich von selbst. Wesentlich ist jedoch, dass man einen völlig einzig- artigen und neuen Ort erschuf, an dem der Einzelne im Mittelpunkt steht und nicht mehr die Gemeinschaft - der Mensch zwischen Himmel und Erde. Der heilige Ort diente nicht länger der Erdenmutter selbst, sondern allein der Transformation des Menschen. So faszinierend dies sein mag - hier liegt leider auch der Schlüssel zur Naturverachtung unserer materiell geprägten Zeit. Denn von dieser Sicht der Welt war es nur noch ein kleiner Schritt, der in der Renaissance vollzogen wurde, als man das Seelische aus der Natur verbannte und sie nur noch als Ding betrachtete, an dem man sich hemmungslos bedienen darf. Einer der wesentlichen Hintergründe unserer geoman- tischen Arbeit ist daher auch, eine Brücke zwischen der alten und der neuen Weltsicht zu finden, um da- rauf in eine Zukunft zu gehen, in der sich der Mensch endlich seiner eigentlichen Aufgabe widmet, das gei- stige Fluidum der Erde mit seiner Liebe zu nähren und dies in Achtsamkeit und in friedvoller Absicht, ohne dogmatische Glaubensbekenntnisse. Vorbild ist hier das antike Delphi. Dort gab es für jeden bekannten Gott einen Tempel und dazu noch einen für die unbe- kannten Götter und Geister. Nun folgte am nächsten Tag der Bustransfer in den Sü- den von Irland. Unterwegs machten wir Halt in Bective Abbey, einer Zweigstelle von Mellifont, die nur fünf Jahre später gegründet wurde. Dort konnten wir unge- stört geomantisch arbeiten. In drei Gruppen aufge- teilt, erzeugten wir einen energetischen Strom von der Boyne, die nur wenige Meter entfernt fließt, durch die alte Vierung, hin zum Kreuzgang. Da nur noch Ruinen stehen, mussten wir das Kloster geistig wieder aufbauen (ähnlich wie beim Familienstellen übernehmen dabei Personen die Funktionen einzelner architektonischer und geomantischer Aspekte). Deutlich konnten wir die sakrale Energie des Ortes spüren und lebendig werden lassen. Danach ging es weiter nach Kildare, dem einstigen Wir- kungsort der "heiligen" Brigid. Bekannt ist das "brigid cross", eine Art Swastika, das vor allem zu schutzmagi- schen Zwecken verwendet wird. Brigid hat viele Attri- bute der gleichnamigen Fruchtbarkeitsgöttin über- nommen, die man zu Imbolc feierte, was heute Maria Lichtmess ist. Zahlreiche Quellen, die der Fruchtbarkeit und der Heilung dienen, sind der Brigid geweiht. In Kildare gibt es außerdem das Nationalgestüt zu be- wundern - für Pferdefans ein Muss sowie den berühmten "Japanese Garden", den wir mit der Gruppe
besuchten. Dies vor allem, weil es kein gewöhnlicher Garten ist. Man geht auf Wegen, die den "philosophischen" Lauf des Lebens nachgeahmt sind, mit durchaus beachtlichen geomantischen Ideen in der Wegeführung. So wird der Besuch eine Meditation über den eigenen Lebensweg. Abends kamen wir dann in Glendalough an, einem wei- teren Höhepunkt unserer Reise. Vor ca. 1500 Jahren war dies eine menschenleere Gegend, in die sich der "heilige" Kevin als Einsiedler zurückgezogen hatte. Er wollte dort ganz mit der Natur verschmelzen. Davon zeugt die Geschichte, wie Kevin voller Ekstase mit ausgebreiteten Armen die Schöpfung pries. Dabei setzte sich eine Amsel in seine Hand und fing an zu brüten. Kevin wartete geduldig, bis die Kleinen geschlüpft und flügge wurden. Noch immer hat diese Gegend einen einzigartigen Charme, den selbst Horden von Touristen bisher nicht vernichten konnten. Zum Glück sieht man sie nur tags- über. Morgens und abends ist alles ganz still und die Naturwesen können ungestört ihrer Wege gehen. Zur Hilfe kommt ihnen dabei oft das irische Wetter. So auch an dem Abend, als wir ankamen und in der Dämmerung den ersten Kontakt zu ihnen aufnahmen. Im leichten Nieselregen ging jeder der Teilnehmer auf dem "Feenweg" entlang. Dies ist ein kleiner Trampelpfad, der sich parallel zum Schotterweg durch das Gelände schlängelt. Wer den Schleier lüftet und wer eingelassen wird, der geht auf diesem Weg durch eine verzauberte Welt. Baumkreise laden zum Tanz, Wurzelgnome und Steinriesen erzählen ihre Geschichten, an dem herrlichen See kann die Seele wunderbar zur Ruhe kommen und im Palast der Feen- königin erfährt man Unglaubliches aus dem Reich der Natur. Nirgendwo sonst liegen die Welten so dicht beieinander. Nur einen Meter entfernt und man geht in der "Realität". Es wurde spät an diesem Abend, sehr spät und dunkel, herrlich dunkel, ohne künstliches Licht - nur dann kann man mit dem inneren Auge wirk- lich sehen. Am nächsten Tag widmeten wir uns natürlich auch dem alten Kloster, das den eigentlichen Grund für die Touri- stenströme darstellt, mit seinen vielen Spukplätzen. Von den Geistern der Nacht war jetzt wenig zu spüren. Mit einem Ritual, bei der wir die heilige Hirschkuh in uns lebendig werden ließen, die über diesen Ort wacht, tauchten wir jedoch alsbald wieder in der Feenwelt unter. Und tatsächlich sahen wir dann bald Rehe, die sich durch nichts stören ließen, in nur wenigen Metern Entfernung friedlich äsen. Abends gab es dann noch eine wunderbare Einführung von Astrid Süßmuth in die magische Schrift der alten Zeit - der Oghamschrift. Darunter kann man eine Art Runenschrift verstehen, bei der jedes Zeichen eine Gottheit symbolisiert. Die Schrift hat dadurch Zauber- kraft, sie wurde schließlich nur zu magischen Zwecken verwendet. Jedem Ogham ist zudem ein Baum zuge- ordnet, sodass die Schrift zu einem Vermittler zwischen der Natur, den Göttern und dem Menschen wird. Das Feedback war so groß, dass wir ein entsprechendes Seminar in 2013 planen. Der nächste Tag führte uns zu drei Steinkreisen aus ganz unterschiedlichen Epochen - von der neolithischen Kultur bis in die Bronzezeit. Einen Steinkreis umwandelt man am besten mit dem Herzen zugewandt, um seine Qualität zu erspüren. Um den Eingang zu finden, geht man dagegen im Uhr- zeigersinn. Man sollte den richtigen Eingang erwischen, sonst kann es passieren, dass irgendein Missgeschick einem bewusst macht, dass es in der unsichtbaren Welt eigene Gesetze gibt, die man besser befolgt. Verdrehte knorrige Weißdornbüsche zeugen wieder von der astralen Energie der Orte. Ein Steinkreis lädt zu Kreisritualen ein, die wir natürlich auch vollzogen. Einmal zu Ehren der Sonne und der Erde und einmal als Kontakt in die Ahnenwelt. Mit Trommelwirbeln und beräuchert gingen wir zu unseren Ahnen, um ihre Botschaften zu hören. Abends ging es dann noch zu einer verborgen gelegenen Quelle, die besonders vom fahrenden Volk in Irland verehrt wird, wo wir Abschied nahmen und uns bei den geistigen Wesen bedankten, die uns bei dieser Reise zur Seite standen. Am letzten Tag erholten sich alle vor dem Abflug noch einmal bei einem Strandspaziergang und herrlichem Sonnenschein. Bleibt zu wünschen und zu hoffen, dass die wunderbaren Orte nicht von einem irregeleiteten Tourismusverständnis zerstört werden, damit solche Reisen auch in Zukunft möglich sind. Mögen die Menschen mit den alten Göttern ihren Frieden finden und Mutter Erde lieben lernen.

Stimmen von Teilnehmern

"Für mich war dieses Seminar in Irland etwas vom ein- drücklichsten, das ich erlebt habe. Es hat einfach alles gestimmt. Die Leitung, die Gruppe, die Inhalte und alle Begebenheiten. Obwohl mich der Alltag wieder voll in den Fängen hat, habe ich das Gefühl, als ob ein Stück von mir in Irland geblieben ist oder als ob ich ein großes Stück Irland mit mir nehmen konnte. Ich glaube jedenfalls, dass es für mich eine Zeit vor dem Irland- seminar und eine Zeit danach gibt. Jedenfalls danke ich euch allen, für die bewegenden Tage, die ich in Irland verbringen durfte." (Annamarie Stauffer) "Was wir in einer Woche in Irland gemeinsam erlebt haben, waren so intensive, vielschichtige und besondere Momente, dass ich einfach dankbar bin, dabei gewesen zu sein. Die Reise war hervorragend vorbereitet, alle Referenten haben mit viel Liebe zum Detail ihr Wissen eingebracht, die Gruppe hat wunderbar gepasst und so bleibt eine wunderbare Erinnerung..." (Heidemarie Pauli) "Ich nehme überwältigende, schwer in Worte zu fassende Eindrücke von den besuchten vorchristlichen Gräbern, Steinkreisen und Naturplätzen mit. Speziell die an einigen Orten durchgeführten Zeremonien haben mich tief berührt. 1000 Dank dafür. Ich hoffe sehr, dass dies nicht eine einmalige Reise bleibt."(Monika Perselli)
beeindruckte alle Teilnehmer sehr (dort entstanden Aufnahmen zum Film Braveheart). Nur wenige Meter entfernt gab es dann auch noch die Ruinen der größten gotischen Kirche in Irland zu bewundern und gleich dahinter ein zutiefst spukiger Friedhof mit einem Kuriosum: in einer alten Kapelle gibt es ein Grabmal mit einem Paar, das sich zur Jungfräulichkeit verpflichtet hatte, ausgedrückt durch ein Schwert zwischen ihnen. Zu diesem Grab pilgern seit Generationen Menschen, um ihre Warzen abzustreifen, indem sie die Warze mit einer Nadel berühren und diese zwischen die Liebenden legen - wenn sie verrostet ist, ist auch die Warze nicht mehr. Wenn man bedenkt, dass Warzen vor allem durch einen bösen Zauber entstehen, kann man sich vorstellen, was für eine "nette" Atmosphäre dort herrscht
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