Inkl. Präsentation als PDF und Video 

Sie ziehen uns magisch an und verfügen über besonders starke Gift- wie auch Heilwirkung: die sogenannten Hexenpflanzen. Zu ihnen gehören vor allem Nachtschattengewächse wie die sagenumwobene Alraune oder Bilsenkraut, Tollkirsche und Stechapfel. Aber auch Fleckenschierling, Eisenhut oder Mutterkorn begegnen uns auf einer bezaubernden Bilderreise durch den Hexengarten. Dabei spüren wir auch dem Hexenwesen nach.

Wer waren diese weisen Frauen, die einst am Rande ihrer Sippen lebten und das Heilwissen ihrer Zeit hüteten? Es waren Hebammen, Kräuterweiber, Nachfolgerinnen der Druiden und Schamaninnen – eben Heilkundige mit besonderen Gaben und Kenntnissen.

Die giften Hexenpflanzen sind besonders >begabte< Kräuter und Wurzeln, die in der richtigen Art und Dosierung gebraucht außergewöhnliche Heilkräfte in sich bergen. Denn schon die Kelten wussten, daß in Giftpflanzen eben zwei Geister wohnen: Ein Giftgeist, der durch die richtige Dosierung gezügelt werden muss, und ein Heilgeist, der durch spezielle Zubereitung befreit werden kann. In der heutigen Naturheilkunde sind die Hexenpflanzen jedenfalls unverzichtbar. In der geeigneten Zubereitung lassen sich mit ihnen sowohl akute Leiden wie etwa fieberhafte Infekte, Mittelohrentzündung oder Nervenschmerzen behandeln wie auch chronische Erkrankungen von Gefäßwandablagerungen bis hin zu Parkinson oder Brustkrebs positiv beeinflussen.

In diesem Onlineseminar werden verschiedene pflanzliche, homöopathische oder spagyrische Arzneien vorgestellt, deren Wirksamkeit auf den enthaltenen Hexenpflanzen basieren.

Es gibt auch Gelegenheiten, per Chat Fragen zu stellen.

Referenten:

  • Margret Madejsky