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Signaturenlehre – Urweg der Heilpflanzenerkenntnis – von Margret Madejsky

Die Signaturenlehre ist ein Weg der Heilmittererkenntnis der seit Urzeiten begangen wird und auf der ganzen Welt bekannt ist. Es ist ein sinnlicher Zugang zur Pflanze, der auch allen botanischen und kulturellen Bezügen Bedeutung verleiht. Es ist ein Weg, der Offenheit, Achtsamkeit und Erfahrung erfordert. Im Gegensatz dazu steht die Rationale Phytotherapie, die diesen Weg als Indikationslyrik verumglimpft und belächelt - doch wer die Wurzeln seines Baumes der Erkenntnis missachtet, dessen Gebäude ist bestenfalls auf Sand gebaut.

Alchymilla, die Allhelferin unter den Frauenkräutern – von Margret Madejsky

Zu den vergessenen Heilpflanzen zählt der Frauenmantel nicht wirklich. Allerorts loben Volksheilkundige "Unser aller Frauen Heil" in höchsten Tönen und empfehlen das Kraut als "Universalspezifikum" bei Frauenleiden. Phytopharmakologen kommentieren dies mit den ernüchternden Worten: "Gynäkologische Indikationen gehen auf volksmedizinische, wissenschaftlich nicht gesicherte Vorstellungen zurück" (Wichtl) - denn man billigt der Droge gerademal eine adstringierende Wirkung zu. Die immer größer werdende Kluft zwischen der Volksmedizin und einer nach wissenschaftlicher Anerkennung strebenden Phytotherapie wird also am Frauenmantel besonders deutlich.

Die sieben Planetenmetalle und das Antimon – von Olaf Rippe

Diie Metalle sind in der hermetischen Medizin die wichtigsten Arzneien - ihre kosmische Natur verbindet sie auf besondere Weise mit der Geistnatur des Menschen. Alchimistisch zubereitet, dienen sie zur Behandlung konstitutioneller Leiden der sieben Planetenorgane und der entsprechenden Temperamente.

Von |2018-11-06T18:36:23+00:006. November. 2018|Kategorien: Fachartikel, Metalle, Paracelsusmedizin|Schlüsselworte: , , , , , , , , , , |

Wenn einem etwas an die Nieren geht – von Olaf Rippe

Die komplexen Nierenfunktionen regulieren u.a. Ausscheidung, Blutbildung, rhythmische und hormonelle Funktionen, aber auch das seelische Befinden - nicht ohne Grund spricht man von EReinissen, die einem an die Nieren gehen oder von Prüfungen auf Herz und Nieren. Olaf Rippe zeigt die Hintergründe und mögliche Therapieansätze aus der Naturheilpraxis auf.

Die hermetischen Grundlagen der Spagirik – von Max Amann

Die Alchimie gilt unter Eingeweihten als Mutter aller Wissenschaften. Sie blickt auf eine Jahrtausende alte Tradition zurück, erlebte ihre Hochblüte jedoch in der Renaissance und ist heute immer noch hochaktuell. Zahlreiche Naturheilverfahren beruhen auf alchemistischem Denken, besonders aber die Spagirik, bei der das Geistartige im Stofflichen freigesetzt und angreichert wird.

Von |2018-08-25T14:44:08+00:0010. August. 2018|Kategorien: Fachartikel, Paracelsusmedizin|Schlüsselworte: , , , , , , , |

Temperamente und Konstitution – die Elementenlehre in Theorie und Praxis – von Olaf Rippe

Die antike Elementenlehre beeinflusst seit 2500 Jahren unsere Kulturgeschichte und Heilkunde. Sie dürfte damit eines der ältesten Gedankenmodelle des Menschen über die Natur sein, das heute noch Beachtung findet, besonders in der Hildegardmedizin, der anthroposophischen Medizin und der Paracelsusmedizin.

Hexenpflanzen oder über die Zauberkünste der weisen Frauen – von Margret Madejsky

Der Rausch begleitet den Menschen durch seine Kulturgeschichte. Für unsere Vorfahren war dies eine ekstatische Reise zu den Göttern, um an ihrer Weisheit teilhaben zu können. In der Ekstase und geistigen Visionen reinigte sich zudem die Seele durch eine Art Wiedergeburt immer wieder aufs Neue. Als Nachtfahrende, Hebamme und Heilerin waren es oft Frauen, die sich in diesen Künsten auskannten - in der Neuzeit als Hexen verunglimpft und verfolgt, waren und sind sie in Wahrheit die Hüterinnen alten Wissens und überlieferter Weisheit - von ihren heiligen Pflanzen berichtet dieser Artikel.

Naturheilkundliche Alternativen bei Myomen – von Margret Madejsky

Die Beratung und Behandlung von Myom-Patientinnen stellt eine der häufigen Herausforderungen in der Naturheilpraxis dar. Im Vordergrund stehen eine hormonelle Regulation, blutstillende und gewebeentgiftende Maßnahmen sowie eine Beeinflussung der Strukturkräfte. Naturheilmittel haben sich hier besonders bewährt.

Von der Heilkraft des Weinsteins – von Olaf Rippe

In sämtlichen alten Kräuterbüchern und auch bereits in antiken Schriften werden die Heilwirkungen des Weins ausführlich gewürdigt. Kristalline Ausfällungen aus dem Wein bei Lagerung in Fässern bezeichnet man als Weinstein - besonders zubereitet, dient er als Allheimittel bei chronischen Krankheiten.

Das Weltbild des Paracelsus – von Olaf Rippe

Das Weltbild und die Heilkunst des Paracelsus unterscheiden sich grundlegend von dem, was man heute unter Medizin versteht. Seiner Meinung nach sollte ein Heiler ein Meister der Philosophie, der Astrologie und der Alchimie sein. Sämtliche Erkenntnisse wären allerdings sinnlos, wenn man sich nicht gleichzeitig bemüht, ein tugendhafter Mensch zu sein. Auf diesen vier Säulen beruht das Weltbild des Paracelsus und ohne Kenntnis dieser Weltvorstellung kann man das Besondere seiner Heilkunst niemals verstehen, geschweige denn einen Nutzen daraus ziehen.