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Arterielle Durchblutungsstörungen – Hintergründe und Therapieansätze saturnaler Krankheiten mit dem Blei-Präparat Metaginkgo S/W

Die Behandlung alter Menschen ist eine der wichtigsten therapeutischen Herausforderungen unserer Zeit und wird bei der zunehmenden Lebenserwartung weiter an Bedeutung gewinnen. Hierbei geht es jedoch nicht nur um die Therapie von konkreten Alterskrankheiten, sondern auch um lebensverlängernde Arzneien oder solchen, die im Alter allgemein die Lebensqualität verbessern. Einige der Hauptprobleme in der Geriatrie sind z.B. das allgemeine Nachlassen der regenerativen Kräfte, die zunehmende Schwäche der vegetativen Funktionen und der Geistesfähigkeiten sowie eine langsam fortschreitende Degeneration der wichtigen Organprozesse und chronische Gefäßleiden.

Der alte Mensch verliert mit den Jahren seine vitalisierende Wärme, die innere Alchimie erlahmt langsam und es kommt zu einer fortschreitenden Verschlackung und Belastung der inneren Organe, die wiederum die alchimistischen Stoffwechselprozesse weiter schwächt, ein Circulus virtuosus der zu den typischen Symptomen von Alterleiden führt – Kälte, Verhärtung und Erstarrung.

Einer der ersten, der diese Prozesse ausführlich beschrieb und auch Vorgaben zu einer Therapie machte, war Paracelsus (1493 – 1541). Als Kritiker der antiken Vier-Säfte-Lehre vertrat er die Ansicht, dass chronische Krankheiten und die damit zusammenhängende Degeneration, nicht durch eine falsche Säftemischung, sondern durch endogene Toxine entstehen. Die mangelnde Stoffwechselleistung, kombiniert mit einer Schwäche der Ausscheidungsorgane, führt zur Ablagerung der Toxine, vor allem am Locus minoris resistentiae (schwächster Bereich im Organismus), wodurch so ziemlich jede bekannte Krankheit entstehen kann. Paracelsus nannte diese Toxine tartarische Materie und die daraus entstehenden Krankheiten Tartarus. Mit diesem Wort bezeichnete man im alten Griechenland die Unterwelt und das Reich der Toten. Er wählte den Namen wohl deshalb, weil chronische Stoffwechselleiden Ähnlichkeit mit dem Absterben des Lebendigen haben, häufig mit höllischen Qualen einhergehen und nicht selten mit dem Tod enden.

Heute verstehen wir unter Tartarus vor allem die gichtisch-rheumatische Diathese. Paracelsus hatte aber weit umfassendere Vorstellungen von tartarischen Leiden; er erwähnte in seinen Schriften neben Arthrose, Gicht und Rheuma auch einen Tartarus des Magens (der Volksmund spricht nicht ohne Grund vom Stein im Magen), Asthma als Lungentartarus, Steinbildungen in Galle, Niere und Blase, Muskelhartspann als reflektorisches Phänomen, Apoplex und Ablagerungen in Gefäßen, also Thrombose und Arteriosklerose.

In der Gartenlaube; Arnold Böcklin 1891

Chronische Herz- und Gefäßleiden, die für ein fortgeschrittenes Alter typisch sind, stehen heute an erster Stelle der Todesursachen. Zu Zeiten des Paracelsus waren noch Seuchen, Hunger und Kriege die primären Todesursachen, doch mit der zunehmen Lebenserwartung und der Belastung durch Stress, Bewegungsmangel, Ernährungssünden (z.B. Fast-Food) und exogene Toxine, sind es inzwischen Gefäßleiden und die damit zusammenhängenden Krankheitsbilder, wie beispielsweise das Nachlassen der Geisteskräfte bei einer Cerebralsklerose.

Typisch für tartarische Krankheiten sind auch Schlafstörungen, Schwindel, Gefäßkrämpfe und Gemütsstörungen, vor allem Depressionen, die man früher “Melancholie” nannte. Darunter verstand man einen traurigen und hoffnungslosen Gemütszustand, der durch ein Zuviel an “Schwarzer Galle” hervorgerufen wurde, deren Ursprung man in der Milz vermutete. Paracelsus wehrte sich gegen den humoralpathologischen (humores = Säfte) Denkansatz. Er propagierte eine astrologische Sichtweise und sah in der Melancholie einen krankmachenden Einfluss des Planeten Saturn. Saturn, von den Griechen Chronos genannt, ist der Gott der Zeit und wurde im Altertum als Gott des Ackerbaus sehr verehrt. Seine Attribute sind die Sanduhr und die Sense. Er regiert über das Winterzeichen Steinbock und seine Qualitäten sind kalt, trocken und kristallin. Das Element Erde, das Feste, die Mineralwelt und im Menschen die Milz oder das Knochensystem, werden dem Saturn zugesprochen. Verhärtung, Fäulnis, Abbau- und Alterungsprozesse unterstehen dem Saturn. In der Alchimie bezeichnet man das Saturnale auch als Sal-Prinzip. Im Grunde sind sich Tartarus, Saturn und Sal in ihren Qualitäten sehr ähnlich, eigentlich sind es nur andere Worte für die gleiche Kraft.

Die gutmütige Natur des Saturns bewirkt ein langes Leben, Geduld, Demut, Disziplin, Ordnung, tiefen Ernst und die Fähigkeit zur Erkenntnis höherer Welten. Er ist aber auch der Herr der chronischen (abgeleitet von Chronos) Krankheiten und der Altersleiden. Wer vom Saturn gezeichnet ist, fühlt sich erschöpft an Körper, Seele und Geist. Letztendlich ist Saturn ein Symbol des Todes, der Sensenmann mit seiner Sanduhr in der Hand, denn unerbittlich verrinnt die Zeit, die uns von den Göttern bei der Geburt zugestanden wurde.

Saturnale Korrespondenzen

Qualitäten: Kalt, dunkel, trocken, zusammengezogen, verhärtet (= Sal-Prinzip der Alchemie), undurchsichtig, abgrenzend
Lebensprozess: strukturierend, verhärtend, absterbend
Organe und Funktionen: Alter, Todesprozess (= Winter; Sternzeichen Steinbock und Wassermann)
Pathologische Prozesse: Kalte, verhärtende und versteifende Krankheiten; generell Altersleiden; Sklerose; Thrombose; Steinbildung; Arthrose; chronische Nervenleiden wie Multiple Sklerose, Parkinson, Demenz; Auszehrung bis Kachexie; Obstipation; Schlaflosigkeit bes. alter Menschen; Melancholie; Erschöpfungssyndrom; Burn-out Syndrom; bösartige Blutkrankheiten wie toxische Anämie, Leukämie; generell auch Krebs.
Metall / Mineral: Blei, Bleiverbindungen, auch Antimon und Arsen zeigen saturnale Eigenschaften – die Mineralwelt ist als solche saturnal. Weinstein nimmt eine Sonderstellung ein (Übergang vom Pflanzlichen ins Mineralische)
Pflanzentyp: Giftpflanzen, immergrüne Pflanzen, Nadelbäume, Gebirgs- und Sumpfflora, Sporengewächse; allg. Pilze
Pflanzensignatur: Erdgeschichtlich sehr alte und langlebige Pflanzen; in Extremklima und gegen natürliche Rhythmen wachsend; wurzelbetont; unscheinbare oder düstere Farben; Ausbildung von Giften

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15.2.2020, 10:30 - 16.2.2020, 17:00

Metaginkgo S/W® ein Lebenselixier bei Altersleiden und Gefäßproblemen

Das Präparat Metaginkgo S/W® (Hersteller Metafackler) gehört zu den wenigen Arzneimitteln bei Altersleiden, die nicht nur nach empirischen Gesichtspunkten zusammengesetzt sind, sondern auch nach den Vorstellungen des Paracelsus. Demnach steht jedes Leiden in Korrespondenz mit kosmischen Kräften. Bei Alters- und chronischen Gefäßleiden sind dies die Kräfte des Saturns. S und W unterscheiden sich nur leicht in der Potenzwahl – eigentlich ist es egal, welches man nimmt, denn es ist nur aus arzneirechtlichen Gründen so gestaltet.

Nach der hermetischen Gesetzmäßigkeit sind nicht nur pathologische Zustände kosmischer Natur, sondern auch alle Heilmittel. Seit dem Altertum assoziiert man vor allem die Metalle mit den Planetenkräften; Paracelsus schrieb: “Also haben nun auch die alten Philosophen die sieben Metalle mit den sieben Planeten verglichen und diese in Figuren, Bildern und Schriften für jene gesetzt, so für das Gold die Sonne, für das Silber den Mond, für das Blei den Saturn, für das Zinn den Jupiter, für das Kupfer die Venus, für das Quecksilber den Merkur, für das Eisen den Mars, und das haben sie der Magie nach recht getroffen, deshalb wird es noch auf diesen Tag so gehalten”.

Als Hauptbestandteil von Metaginkgo® bewirkt das Blei den saturnalen Charakter der Rezeptur und die Heilwirkung bei tartarischen, bzw. saturnalen Krankheiten. Diese Art des Rezeptaufbaus nach hermetischen Gesichtspunkten nennt man auch “goldene Kette”. In der Firma Metafackler sind diese Zusammenhänge sehr wohl bekannt, denn zahlreiche weitere Präparate sind nach diesen hermetischen Gesetzmäßigkeiten zusammengesetzt. Die weiteren Bestandteile solcher Rezepte, meist Pflanzen, sind nach synergistischen Gesichtspunkten ebenfalls der kosmischen Grundkraft der Rezeptur zugeordnet, die sich durch das Metall ergibt, einerseits um die Metallwirkung zu verstärken, andererseits um sie in eine bestimmte Richtung zu lenken. Weitere Bestandteile von Metaginkgo® mit einem saturnalen Charakter sind vor allem Mutterkorn und Tabak, während die anderen Bestandteile Ginkgo und Espeletia auch solare Eigenschaften haben und Myrtillocactus mit seinen Stacheln sogar eine Sympathie zum feurigen Mars zeigt (siehe auch unten).

Neben diesen hermetischen Gesichtspunkten spielt natürlich die praktische Erfahrung mit den Einzelstoffen die Hauptrolle. Durch die sinnvolle Zusammensetzung kommt es zu synergistischen Effekten, die ein breit gefächertes Wirkspektrum erzeugen. Die Indikationen laut Angabe des Herstellers sind: periphere Durchblutungsstörungen; vaskulär bedingte Demenz und mangelnde Konzentrationsfähigkeit; unterstützend bei kardialen Durchblutungsstörungen; Schlaflosigkeit, besonders alter Menschen; Altersschwindel; Depressionen; “weißer” Bluthochdruck; Tinnitus vaskulärer Genese; Stenokardien; Migräne; Morbus Raynaud und Morbus Menière.

Nach der Erfahrung in der Praxis kann man als Dosis 3 Mal tgl. 20 bis 30 Tropfen empfehlen; die Einnahme sollte kurmäßig über einen längeren Zeitraum erfolgen (z.B. 3 Mal 7 Wochen mit Pausen). Bei Krampfleiden kann man auch bis zu stündlich 5 Tropfen und mehr nehmen. Natürlich ist eine Behandlung oben genannter Symptome und Krankheiten mit nur einem Präparat meistens nicht ausreichend. Bewährt hat sich z.B. die Kombination von Metaginkgo® mit Konstitutionsmitteln, die ebenfalls einen saturnalen Charakter haben. Bei Altersschwindel und Altersdepression ist dies z.B. Conium LM 12 (alle 2 Tage 5 Tropfen), auch im Wechsel mit Phosphor LM 6 (2 Mal täglich 5 Tropfen). Beide Mittel sind auch zur Behandlung von Altersdemenz geeignet. Bei Depressionen sollte man auch an Gold denken, z.B. als Aurum colloidale D12 (2 Mal täglich 5 Tropfen) oder an Antimon (Antimonium crudum LM 12, täglich 5 Tropfen) sowie an Petroleum LM 12 (täglich 5 Tropfen). Ebenfalls interessant ist die Kombination mit Arsen (Arsenicum album LM 6) und Kalium carbonicum LM 6 (jeweils täglich 5 Tropfen) bei Erschöpfung von Körper, Seele und Geist.

Bei gleichzeitiger Herzschwäche hat sich die Kombination mit Crataegus comp. von Weleda bewährt. Das Präparat enthält u.a. Weißdorn, der bei jeder Art von Herzkrankheit zu den Kardinalpflanzen gehört. Bei Stoffwechselschwäche und/oder Bluthochdruck eignet sich auch die gemeinsame Verabreichung mit dem Leberpräparat Metaheptachol N®, wobei eine Nierenentgiftung mit einem Goldrutenpräparat ebenfalls ratsam ist, z.B. Solidagoren von Klein. Diese benötigt man auch bei Migräne, die laut Paracelsus immer von einer schwachen Nierentätigkeit zeugt. Bei Krampfleiden sollte man als Begleitmittel auch an Kupfer denken (Cuprum metallicum D12, 2 Mal tgl. 5 Tropfen).

Das Mittel Metakavernit hat sich dagegen als Ergänzungsmittel bei altersbedingten Unruhezuständen und Schlaflosigkeit bewährt (vor allem abends einmalig oder mehrmals 20 Tropfen), zusammen mit Zink (Zincum metallicum D12 (2 bis 3 Mal tgl. 5 Tropfen). Besonders geeignet ist in jedem Fall die Kombination mit Melissengeist. Das Rezept, das schon zu Paracelsus Zeiten bekannt war, besteht traditionell aus Melisse und anderen balsamisch wirkenden Kräutern wie Engelwurz und exotischen Gewürzen wie Zimt oder Muskatnuss. Die Bestandteile ordnet man traditionell Sonne und Venus zu, die damit ein Gegengewicht zum Saturn bilden. Es gehört zu den besten Lebenselixieren überhaupt. Der Handel liefert zahlreiche Variationen, es sollte sich aber wirklich um einen “Geist” handeln, also um ein Destillat eines möglichst gemeinsamen (!) alkoholischen Ansatzes von Kräutern und nicht um ein bloßes Gemisch von Pflanzen oder von ätherischen Ölen; ein erfahrener Apotheker kann hier sicher weiterhelfen. Damit sind die Therapieempfehlungen natürlich nicht erschöpft. Es ist dem einzelnen Therapeuten und seiner Erfahrung vorbehalten, welche weiteren Maßnahmen er für erforderlich hält. Weitere Ideen bekommt man auch, wenn man die einzelnen Bestandteile von Metaginkgo® näher betrachtet.

Galenit; Bleiglanz, eine Verbindung aus Blei und Schwefel

Blei (Plumbum metallicum S = D8 W = D9)

Schon Paracelsus wies darauf hin, dass man chronische Krankheiten auf jeden Fall mit mineralischen Arzneimitteln behandeln sollte. Mineralien sind daher auch die Kardinalmittel bei tartarischen, bzw. saturnalen Krankheiten, weil diese grundsätzlich einen chronischen Verlauf haben. Durch die Verwendung von Blei bekommt die Heilmittelkomposition Metaginkgo® einen ausgesprochen saturnalen Charakter. Unter allen Planeten ist Saturn am stärksten mit dem tartarischen Prinzip verbunden, daher ist das zugeordnete Blei auch das am besten geeignete Mittel zur Behandlung solcher Leiden. Die pflanzlichen Ergänzungsmittel dienen hier einerseits der Regeneration und Entgiftung, andererseits bewirken sie eine Differenzierung der Bleiwirkung, hin auf das Blut- und Gefäßsystem.

Blei zeigt keine typischen metallischen Eigenschaften. Es reflektiert Licht nur schlecht, es leitet kaum Wärme und Elektrizität und es hat eine geringe Elastizität. Außerdem ist es in jeder Form giftig. Auf den Betrachter wirkt es düster, so dass sich kaum jemand ein Stück Blei als Schmuckstück anschaffen würde. Wir kennen Blei vor allem als Weste, die vor Strahlenschäden schützen soll und als Antiklopfmittel in Benzin, was leider dazu geführt hat, dass mehr oder weniger jeder von uns bleibelastet ist. In alter Zeit schätzten Künstler Blei als wichtigen Zusatz von Farben, z.B. dem Bleiweiß. Weniger bekannt ist die Verwendung von Blei als Füllungsmaterial für Zähne – das Wort Plombe leitet sich jedoch von Plumbum ab. Auch die Verwendung als Korrosionsschutz von Wasserleitungen hat eine lange Tradition, die bis zu den alten Römern zurück reicht.

Die Giftwirkung von Blei ist seit dem Altertum unter dem Begriff “Saturnismus” bekannt. Sie erstreckt sich vor allem auf das Knochen- und Blutsystem, aber auch auf das Nervensystem und sogar auf die Gedanken- und Ideenwelt des Menschen. Als Gift lagert es sich vor allem im Knochen ab, der ja wie das Metall selbst, dem Saturn zugeordnet wird. “In erster Linie hat sich Blei als ein selektives Gefäßgift erwiesen mit Schädigung der Gefäßendothelien durch Zellatmungsblock infolge seiner starken Reduktionswirkung und dadurch bedingten Verfettung und Sklerotisierung der Gefäße. (…) Die Gefäßschädigungen beginnen mit Angiospasmen der terminalen Strombahn, die zur Ischämie, Endarteriitis und Sklerose führen. Diesen Störungen parallel laufend kommt es zu progredienter Blutdrucksteigerung” (Stübler/Krug). Es kommt im Laufe der Vergiftung zu einer Anämie mit aschfahlem Aussehen, faltiger und schmutziggelblicher Haut. Die Leber wird weitgehend geschädigt. Nephritis und Nephrosklerose, aber auch kolikartige Schmerzen und Obstipation sind weitere Folgen. “Hartnäckig und therapeutisch fast unzugänglich sind die Nervenschädigungen – Mit Neuralgien, Parästhesien, Sensibilitätsdefekten, trophischen und Motilitätsstörungen beginnend, kommt es schließlich zu radiculären Degenerationen mit anschließender irreversibler Lähmung” (Stübler/Krug). Typisch für chronische Vergiftungen sind Schäden des ZNS, Cerebralsklerose, amyotrophische Lateralsklerose, Multiple Sklerose, Aborte, Missbildungen und Todgeburten. Überhaupt führt eine Bleivergiftung zu einer Unterfunktion der Keimdrüsen und damit zu Unfruchtbarkeit. Ebenfalls typisch sind Krämpfe, Zittern, Schlaflosigkeit, Mattigkeit, Abmagerung und Kachexie.

In potenzierter Form ist Blei dagegen “die große Droge für allgemein sklerotische Zustände” (Boericke). Hauptanwendungsgebiete sind chronische Herz-Kreislaufkrankheiten, Hypertonie, Claudicatio intermittens, Cerebralsklerose und koronare Durchblutungsstörungen. Auch bei Status nach Apoplex und bei Hemiplegie sollte man an Blei denken. Bei Karl Stauffer findet man Blei als Hauptmittel bei sich schleichend entwickelnden und fortschreitenden Prozessen, bei chronischer Obstipation, Anämie, Abmagerung, Kachexie, Haarausfall, lockeren oder ausfallenden Zähnen, Lähmung sowie bei Osteoporose. Der Bleipatient ist müde, blass, sexuell apathisch und verwirrt. Er hat eine verlangsamte Auffassung und ein schwaches Gedächtnis, er kann z.B. nicht die richtigen Worte finden, was für den Status nach Apoplex und bei Demenz typisch ist. Durch die toxische Wirkung auf das Nervensystem sollte man an Blei auch bei hartnäckiger Schlaflosigkeit, vor allem alter Menschen und bei Nervenleiden wie Multiple Sklerose, Parkinson und Epilepsie denken, wodurch sich auch weitere mögliche Anwendungsgebiete für Metaginkgo® ergeben.

Die saturnale Geistesstruktur bewirkt beim Gesunden die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis, zur Abstraktion und zum strukturierten Denken. Sind diese Anlagen jedoch übersteigert, entartet das Saturnale im Menschen zur gefühlskalten Prinzipienreiterei, zum Starrsinn, der ja oft bei alten Menschen zu finden ist, sowie zur Depression und Hoffnungslosigkeit, häufig gepaart mit einer tiefsitzenden Abneigung gegen das Fröhliche. Die Stimmung ist bleischwer, gedrückt und mutlos. Kein Wunder, wenn sich solche Menschen nicht nur einsam fühlen, sondern einsam sind. Potenziertes Blei ist somit auch ein Antidepressivum ersten Ranges.

Mutterkorn

Mutterkorn (Secale cornutum S = D4, W = D6)

Ein wichtiges Ergänzungsmittel in der Bleitherapie, mit einem sehr ähnlichen Wirkspektrum wie das Saturnmetall, ist das Mutterkorn (Secale cornutum), ein auf Süßgräsern, vor allem auf Roggen, vorkommender Pilz. Er wird wegen der Giftigkeit und seines düsteren Aussehens ebenfalls dem Saturn unterstellt. Verseuchtes Getreide führte in der Vergangenheit oft zu epidemisch auftretenden Massenvergiftungen, die man früher auch als Ignis sacer (Heiliges Feuer) bezeichnete und heute Ergotismus nennt. Ein weiterer Name ist Antoniusfeuer – der heilige Antonius galt als Schutzpatron und der Orden der Antoniter kümmerte sich besonders intensiv um Erkrankte.

Mutterkorn enthält Alkaloide mit einer stark toxischen Wirkung. Das Vergiftungsbild zeigt eine primäre Wirkung auf das Gefäß- und Nervensystem. Die Ernährung der Gefäßwände wird geschädigt und es kommt durch die vasokonstriktorische Wirkung zu erheblichen arteriellen Durchblutungsstörungen mit Missempfindungen und einer gangränösen Entartung. Der Betroffene “verfault” regelrecht unter erheblichen, brennenden Schmerzen (vergl. Arzneimittelbild von Arsen). Weitere Vergiftungssymptome sind: Erbrechen, Missempfindungen wie Taubheit oder “Ameisenlaufen”, Schwindel, schmerzhafte Krämpfe, zentralnervöse Störungen, psychische Veränderungen bis zu Psychosen mit heftigen Halluzinationen (Frohne-Pfänder).

Ein weiterer Hauptangriffspunkt des Mittels ist die Gebärmutter – daher auch der Name Mutterkorn. Es hat als Gift eine abortive Wirkung. In alter Zeit war es ein wichtiges Mittel der Hebammenkunst. Erste schriftliche Erwähnungen als Heilmittel findet man im Kräuterbuch des Adam Lonitzer (1582). Mutterkornzubereitungen wurden in gynäkologischen und geburtshilflichen Fällen, bei Blutungen, klimakterischen Blutungen, Menorrhagien und Metrorrhagien vor und bei Aborten verwendet (Jänicke). In potenzierter Form (ab D6) verwendet man Secale heute noch bei Eklampsie, Krampfwehen, drohendem Abort, z.B. wegen Durchblutungsstörungen, allg. gynäkologischen Blutungen, z.B. durch Myom und bei Blutungen während und nach der Geburt.

Die Hauptanwendungsgebiete liegen jedoch in der Behandlung von Durchblutungsstörungen und psychischen Leiden. Secale ist ein wichtiges Mittel bei Herzneurose, Angina pectoris, Stenokardien, Tachykardie, Hypertonie und bei sklerotischen Prozessen. Im chronischen Verlauf kommt es dabei häufig zu Taubheit und Missempfindungen der Haut, besonders der Akren und zu Krämpfen, alles mit dem Gefühl eisiger Kälte in den Extremitäten, oft auch verbunden mit heftigem Brennen. Weitere Krankheitsbilder, bei denen man Secale in Potenzen anwenden sollte, sind Migräne, Morbus Raynaud, Schwindel und Tinnitus sowie Nervenleiden, die mit einer Veränderung der Persönlichkeit verbunden sind, wie z.B. Multiple Sklerose.

Karl Stauffer beschreibt den Secaletyp als melancholisch, traurig, voller Angst mit verrücktem Gebaren bis zum Wahnsinn. Er wirkt elend und ist eher hager, blass und eingefallen. Es kommt zu Abmagerung trotz guten Appetits mit heftigem Brennen in den Verdauungsorganen. Außerdem bestehen erhebliche Schlafstörungen. Diese findet man nicht nur gehäuft bei alten Menschen, sondern auch z.B. bei Süchtigen. In der Entzugstherapie von starken Suchtstoffen wie Nikotin oder Morphinen etc. sollte man auf jeden Fall auch an Secale denken; evtl. auch an eine Kombination von Metaginkgo® und Metakaveron®.

Mutterkorn hat in jedem Fall eine extreme Wirkung auf den Geist. Wahrscheinlich verwendete man es in der Antike zusammen mit anderen berauschenden Substanzen während der Initiationsriten zu Ehren der Göttin Demeter in Eleusis. Albert Hofmann extrahierte schließlich in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts den Wirkstoff aus Mutterkorn und verwandelte ihn in eine Substanz namens Lysergsäurediäthylamid, kurz LSD genannt. Ab 1949 gab es das Präparat Delysid (LSD 25) als Medikament zur wissenschaftlichen Erprobung; als Indikationen wurden genannt:

  • “Zur seelischen Auflockerung bei analytischer Psychotherapie besonders bei Angst- und Zwangsneurosen
  • Delysid vermittelt dem Arzt im Selbstversuch einen Einblick in die Ideenwelt des Geisteskranken.”

Die Erfolge waren phänomenal. Die repressive Drogenpolitik, vor allem in den USA, führte aber schließlich weltweit zum Verbot, das bis heute anhält und jede weitere Forschung zum Wohle der Menschen unmöglich macht.

Nicht ohne Grund gehört Tabak zu den wichtigsten Opferpflanzen in schamanischen
Kulturen. In richtiger Weise gebraucht ist Tabak ein großartiges Medium, um einen
Kontakt mit den Göttern herzustellen und ein wertvolles Heilmittel. Als tägliches
Genussmittel ist er aber ein tückisches Gift, das den Geist wie ein Dämon besessen
machen kann, was man spätestens beim Nikotinentzug merken wird.
Kupferstich von Jean Ignace Isodore Gérard, genannt Grandville, um 1850

Tabak (Nicotiana tabacum S/W D6)

Es ist schon bemerkenswert, dass Metaginkgo® neben Mutterkorn noch weitere Substanzen enthält, die man im Volk als heiliges oder magisches Mittel kennt. Dies ist wahrscheinlich “Zufall”, aber auch ein Hinweis darauf, wie sehr der saturnal geplagte Mensch den Kontakt zu den höheren Mächten verloren hat, oder diese fürchtet. In Mittel- und Südamerika ist Tabak die wichtigste und meistbenutzte Schamanenpflanze überhaupt. Im alten Mesoamerika wurde der Tabak als “Pflanze der Götter” religiös verehrt. Mit ihrer Hilfe versetzten sich die Priester in einen Rausch, der ihnen den Kontakt zur Welt der Götter eröffnete und er diente ihnen als Opfergabe an die Erde und als Rauchopfer. Schamanen verwenden Tabakzubereitungen vor allem während Heilritualen bei Seelenverlust, als magischen Schutz vor bösen Zauberern und Geistern, zur Diagnose aber auch zur Vertreibung von Krankheitsgeistern. Tabak ist die einzige alte, heilige Pflanze, die heutzutage überall auf der Welt legal erhältlich ist (Chr. Rätsch).

Die prachtvolle einjährige Pflanze mit ihren zartrosa Blüten lässt kaum erahnen, welches zerstörerische Potential in ihr steckt, wenn man ihr nicht den gebührenden Respekt zollt, sondern sie als Genussmittel missbraucht. Reibt man jedoch an den Blättern, dann zeigt der dumpfe, stechende, schweißige Duft doch an, dass man vorsichtig sein sollte. Das Nachtschattengewächs enthält u.a. das extrem giftige Alkaloid Nikotin. Astrologisch ordnet man es Venus und Saturn zu. Tabak hat in kleinen Dosen eine anregende, stimulierende, das Hungergefühl unterdrückende Wirkung, er steigert den Blutdruck, den Tonus und die Motilität im Verdauungsbereich. In höheren Dosen kommt es leicht zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blutleere, Schwindel, die auf eine blutdrucksenkende und tonusvermindernde Wirkung im Magen-Darm zurück zu führen sind. Bei hohen Dosierungen kann es zu Delirien mit Halluzinationen, aber auch zum Tod durch Atemlähmung kommen.

Notorische Raucher kennen den Begriff Nikotinkater aus eigener Erfahrung: Drückender Kopfschmerz, Schlaflosigkeit, Schwindel, Übelkeit, Sodbrennen, Magenbrennen, Blähungen, Verdrossenheit, Missmut, gedrückte Stimmung. Man fühlt sich vergesslich, verwirrt, unfähig zu einem klaren Gedanken oder zu geistigen Arbeiten. In vielen Bereichen findet man ähnliche Symptome bei Arsen und Blei, die beides ideale Ergänzungsmittel sind, während Cuprum metallicum (Kupfer), Nux vomica (Brechnuss) und Convallaria majalis (Maiglöckchen) Gegenmittel bei bösen Folgen des Tabakgebrauchs sind (ab D6).

In der Homöopathie verwendet man Tabak als Mittel bei Übelkeit, bei der man sich sterbenselend fühlt (Ergänzungsmittel sind Cuprum metallicum und Arsen), ferner bei Kreislaufkollaps mit Schwindel, kaltem Schweiß, Pulsanomalien, Blässe und Herzsensationen, z.B. Stiche, Krämpfe oder Tachykardie mit Extrasystolen – Tabacum ist wie Veratrum album ein Notfallmittel bei Kreislauf-Schock! Starke Gesundheitsschäden wie Krebs und Gefäßschäden gelten als Folgen bei chronischem Missbrauch, doch liegt auch die Vermutung nahe, dass diese hauptsächlich eine Folge der chemischen Zusatzstoffe der Tabakindustrie sind. Karl Stauffer, der übrigens wie Samuel Hahnemann ein starker Raucher war, wollte jedenfalls nicht so recht an die Giftwirkung glauben.

In Asien verehrt man Ginkgo als Lebensbaum und als Symbol für Hoffnung und Fruchtbarkeit.
Fossiles Ginkgoblatt, ca. 30 Millionen Jahre alt
Foto und Sammlung: Olaf Rippe

Tempelbaum (Ginkgo biloba D6)

In Asien verehrt man den Tempelbaum als Symbol für Hoffnung, langes Leben und Fruchtbarkeit. Sehr alte Bäume sind in Japan und China oft Pilgerstätten kinderloser Frauen (M. Beuchert). Heute gibt es auch bei uns viele Ginkgofreunde und häufig schmückt der lindgrüne Baum inzwischen Gärten und Städte. Er ist ein ausgesprochen robuster Baum, ohne große Schädlinge. Er verträgt Umweltgifte gut, auch klimatisch gesehen ist er sehr anpassungsfähig (S. Unseld). In Hiroshima überlebte ein Exemplar nur 800 Meter vom Zentrum der Explosion und entwickelte bereits im nächsten Jahr neue Triebe.

Der Tempelbaum, dem sogar Goethe einige berühmte Zeilen widmete, ist eine Sonderform unter den Gewächsen, weder ein Laubbaum, noch ein Nadelbaum – es ist ein sommergrüner “Fächerblattbaum” und botanisch gesehen eine eigene Familie mit vielen fossilen Unterarten. Erdgeschichtlich ist er sehr alt, ca. 300 Millionen Jahre, und damit ein Relikt aus den Tagen der Dinosaurier. Astrologisch zeigt dies eine Verbindung zu Saturn, während die lichten Blätter die Kräfte von Venus und Sonne anzeigen. Die nierenförmigen, geteilten Blätter, die auch an Gehirnhälften erinnern, sind ein “Sinnbild des dialektischen Yin und Yang, des weiblichen und männlichen Prinzips, von Freud und Leid, Leben und Tod” (S. Unseld).

In Asien kennt man Ginkgo als unverzichtbares Lebenselixier und als Heilmittel bei Asthma, Nervosität, Tinnitus, Herzstechen und Bluthochdruck. Inzwischen haben zahlreiche wissenschaftliche Studien die Heilwirkung bestätigen können. Wirkstoffe sind vor allem Flavonoide und Diterpene, so genannte “Ginkgolide”: “Sie haben gefäßaktive Eigenschaften, die pharmakologisch vor allem auf den Hirnstoffwechsel wirken und allgemein die Durchblutung anregen” (Schönfelder). Anwendungsgebiete sind vor allem Alzheimer-Demenz, andere altersbedingte Hirnleistungsstörungen, allg. zur Steigerung der Gedächtnisleistung, des Lernvermögens, der Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit, für eine verbesserte Bewegungskoordination sowie bei depressiver Verstimmung, Hör- und Sehstörungen (Schönfelder). Weitere Indikationen sind periphere arterielle Durchblutungsstörungen, gefäßbedingter Schwindel und Ohrgeräusche (Otosklerose). Die Droge wirkt antioxidativ, membranstabilisierend und durchblutungsfördernd. Im Tierversuch zeigt sich eine Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes, durch Senkung der Viskosität eine Inaktivierung toxischer Sauerstoffradikale und eine Förderung der zerebralen und peripheren arteriellen Durchblutung (Jänicke). Als Gegenanzeige gilt die gleichzeitige Verabreichung blutgerinnungshemmender Substanzen, was aber auf Metaginkgo® auf Grund der geringen Dosierung kaum zutreffen dürfte. Es ist durchaus ratsam, die Therapie mit euinem stofflichen Ginkgopräparat zu ergänzen.

Die Blüte der Mönchspflanze zeigt ihre sonnenhaften Eigenschaften
Foto: Meta Fackler

Mönchspflanze (Espeletia grandiflora S = D4, W = D6)

Die bizarr anmutende Pflanze aus der Familie der Asteraceen (Korbblütler) findet man in den Hochlagen Südamerikas, z.B. in Venezuela und Kolumbien, auf über 3000 Metern Höhe. Man kann sich kaum vorstellen, dass an einem solchen extremen Standort, mit viel Frost und einer enormen UV-Strahlung, Leben überhaupt noch möglich ist. Das Geheimnis ist die besondere Wurzelausbildung der Mönchspflanze, die als Wasserspeicher dient, während die abgestorbenen Pflanzenteile einen schützenden Mantel bilden. Einige der knapp 100 Vertreter der Gattung Espeletia können zwischen 2 und 5 Metern Höhe erreichen und auch ein Alter von bis zu 100 Jahren wird diskutiert. Die gelbe Blüte der Mönchspflanze erinnert an Alant und die Blütezeit im Oktober und November beträgt bis zu 100 Tagen. Astrologisch deuten die Signaturen vor allem auf Saturn (Standort, Alter) und Sonne hin (Farbe, Harzbildung).

Als Wirkstoff fand man vor allem Grandiflorensäure (Diterpen). “Dem gelegentlich austretenden terpentinähnlichen Harz wurde eine Durchblutungswirkung nachgesagt, die sich aber erst bei den mittels alkoholischer Extraktion hergestellten homöopathischen Potenzen (D2 – D4) deutlich zeigt” (W. Schwabe). Wilhelm Schwabe vergleicht die Wirkung mit der von Ginkgo bei peripheren und cerebralen Durchblutungsstörungen. Im Arzneimittelbild von Schroyens sind folgende Indikationen aufgeführt: Altersmittel und vorzeitiges Altern mit Mangel an Lebenswärme, Zittern und nachlassenden Geistesfunktionen wie schwierige Konzentration, Sprechfehler, Benutzen falscher Worte – Abgestumpft, traurig und schlaflos, speziell nach Mitternacht und daraus resultierende bleierne Müdigkeit am Vormittag; Bluthochdruck. Anders gesagt: Die Wirkung von Espeletia gleicht einem Jungbrunnen!

Die Mönchspflanze (Espeletia grandiflora) findet man in den unwirtlichen Hochlagen der Gebirge von Venezuela und Kolumbien,
wo sie ein Alter von über 100 Jahren erreichen kann.
Foto: Meta Fackler

Literatur

  • Boericke, William: “Homöopathische Mittel und ihre Wirkungen”; Verlag Grundlagen und Praxis, 1986
  • Frohne, Dietrich / Pfänder, Hans J.: “Giftpflanzen”; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 2004
  • Jänicke, Christof u.a. (Hrsg): “Handbuch Phytotherapie”; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 2003
  • Kampik, Georg: “Myrtillocactus geometrizanz – Neue Behandlungsmöglichkeiten bei pektanginösen Beschwerden”; aus Allgemeine Homöopathische Zeitung; Haug-Verlag, 1973/6.
  • Müller, Walter / Pöppel, Ernst (Hrsg): “Ginkgo – Der Baum des Lebens”; Beiträge von Unseld und Beuchert; Insel Verlag, 2003
  • Rätsch, Christian: “Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen”; AT-Verlag, 1998
  • Rippe, Olaf u.a.: “Paracelsusmedizin”; AT-Verlag, 2001
  • Rippe, Olaf / Madejsky, Margret: “Die Kräuterkunde des Paracelsus”; AT-Verlag, 2006
  • Schönfelder Ingrid und Peter: “Das neue Handbuch der Heilpflanzen”; Kosmos / Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 2004
  • Schroyens, Frederick (Hrsg): “1001 kleine Arzneimittel”; Hahnemann Institut für homöopathische Dokumentation, 1995
  • Schramm, Henning M.: “Metalle und Mineralien in der Therapie”; Novalis Verlag, 1991
  • Schwabe, Wilhelm: “Übersicht über neuere Arzneipflanzen, die sich in den letzten 20 Jahren in der Homöopathie und der Phytotherapie bewährt haben”; aus Allgemeine Homöopathische Zeitung; Haug-Verlag, 1980/5
  • Selawry, Alla: “Metallfunktionstypen in Psychologie und Medizin”; Haug-Verlag, 1991
  • Stauffer, Karl: “Klinische Homöopathische Arzneimittellehre”; Sonntag Verlag, 2002
  • Stübler, Martin / Krug, Erich (Hrsg): “Leesers Lehrbuch der Homöopathie Bd. 2 Mineralische Arzneistoffe”; Haug Verlag 1988

Zur Beachtung!

Der Leser ist aufgefordert, Dosierungen und Kontraindikationen aller verwendeten Arzneistoffe, Präparate und medizinischen Behandlungsverfahren anhand etwaiger Beipackzettel und Bedienungsanleitungen eigenverantwortlich zu prüfen, um eventuelle Abweichungen festzustellen.

Die in diesem Artikel aufgeführten Rezepte und Behandlungshinweise verstehen sich ausschließlich als Lehrbeispiele und können daher auch weder den Arztbesuch noch eine individuelle Beratung durch einen Heilpraktiker bzw. Arzt ersetzen. Sie sind nicht als Ratschläge zu einer Selbstbehandlung gedacht, sondern wollen lediglich einen Einblick in Therapiemöglichkeiten geben! Die Einnahme der genannten Heilmittel wie auch die Anwendung der Rezepturen oder das Befolgen der Therapieempfehlungen geschieht stets auf eigene Verantwortung. Sollten Sie nicht die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde haben und über eine entsprechende Erfahrung verfügen, ist es empfehlenswert, sich vor jeder Anwendung kompetenten Rat bei einem Arzt oder einer Ärztin, einem Heilpraktiker oder einer Heilpraktikerin einzuholen. Es ist in jedem Fall ratsam, sich vor der Anwendung eines Heilmittels über mögliche Gegenanzeigen oder Nebenwirkungen zu informieren. Auch sollte die nur modellhaft angegebene Dosierung grundsätzlich überprüft und individuell angepasst werden. Bitte beachten Sie ebenso alle Warnhinweise und Anwendungsbeschränkungen der jeweiligen Beipackzettel.

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