Phytotherapie

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Sonnenhut – Das Immunsystem anfeuern

Ein besonders heißblütiges Gewächs hielt erst vor einigen Jahrhunderten Einzug in unsere Gärten: der Sonnenhut. Ursprünglich kommt er aus Nordamerika, wo er seit langem zur Verhütung von Wundinfektionen als Auflage gebraucht wird. Heute fehlt er in keinem Erkältungsrezept.

Von |2018-07-24T11:11:21+00:0024. Juli. 2018|Kategorien: Pflanzenportrait, Phytotherapie|Schlüsselworte: , , , , , |

Odermennig – Königskraut für die Leber

Einem edlen Rosengewächs mit goldgelben Blüten begegnet man entlang von Feldwegen oder auf mageren Wiesen: dem Odermennig (Agrimonia eupatoria). Wenn das »Königskraut« im Mittsommer blüht, dann ist es, als ob ein Meer von Kerzen aufflammt.

Von |2018-07-24T11:11:39+00:0024. Juli. 2018|Kategorien: Pflanzenportrait, Phytotherapie|Schlüsselworte: , , , , , , , |

Goldrute – Pflanzengold für die Nieren

Wenn der Sommer im August dem Höhepunkt und auch seinem baldigen Ende entgegeneilt, öffnen die Goldruten ihre sonnengelben Blüten. Alle Arten finden heilkundliche Verwendung: Die echte Goldrute, die in unseren Wäldern zuhause ist; die kanadische Goldrute, welche Bahndämme und Straßen säumt und die hohe Goldrute, die man als Zierpflanze in Bauerngärten antrifft.

Von |2018-07-24T10:54:50+00:0024. Juli. 2018|Kategorien: Pflanzenportrait, Phytotherapie|Schlüsselworte: , , , , , |

Johanniskraut – Sonnenkönig der Pflanzenwelt

Johanniskraut ist eine der am besten erforschten Pflanzen - die universelle Wirkung fasste Paracelsus zusammen mit den Worten: »Gott hat in der Perforata einen besonderen Willen und ein besonderes Arcanum (wahre Arznei) für den Menschen geschaffen, er sei bös oder gut. Wie die Sonne alle Dinge, die guten und die schlechten, bescheint, so ist auch die Arznei. Es ist eine Universalmedizin für den ganzen Menschen … Ich habe vier Kräfte gemeldet, die in der Perforata sind, nämlich gegen die Phantasie, gegen Würmer, gegen Wunden und die balsamische Tugend.«

Bärlapp und Beifuß – Sonnenkraft der Gürtelkräuter

Einer der ältesten Pflanzenkulte des Mittsommers ist der Sonnwendgürtel. Schon die germanische Fruchtbarkeitsgöttin Freya besaß einen solchen Zaubergürtel, und auch der Donnergott Thor soll seine Macht von einem magischen Kraut bezogen haben, das er um seine Lenden wand. Das Gürten mit bestimmten Kultpflanzen wie Bärlapp oder Beifuß sollte die reinigenden Kräfte der Sonne auf den Menschen übertragen. Aber es steckt noch wesentlich mehr hinter diesem Brauch....

Hexenpflanzen oder über die Zauberkünste der weisen Frauen – von Margret Madejsky

Der Rausch begleitet den Menschen durch seine Kulturgeschichte. Für unsere Vorfahren war dies eine ekstatische Reise zu den Göttern, um an ihrer Weisheit teilhaben zu können. In der Ekstase und geistigen Visionen reinigte sich zudem die Seele durch eine Art Wiedergeburt immer wieder aufs Neue. Als Nachtfahrende, Hebamme und Heilerin waren es oft Frauen, die sich in diesen Künsten auskannten - in der Neuzeit als Hexen verunglimpft und verfolgt, waren und sind sie in Wahrheit die Hüterinnen alten Wissens und überlieferter Weisheit - von ihren heiligen Pflanzen berichtet dieser Artikel.

Vom Wacholdergeist

Überall wo Wacholder vorkommt dienen seine Beeren, seine Nadeln und sein Holz seit Jahrtausenden als Räucherstoffe. Weltweit gebrauchen ihn Heiler und Schamanen, um Krankheitsgeister auszutreiben. Doch was verleiht ihm diese großen Heil- und Zauberkräfte? Der Wacholder zählt z.B. zu den stärksten antibakteriellen Pflanzen unserer heimischen Flora, er stärkt die Nierenfunktion und hilft bei Angst- und Erschöpfungszuständen