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Zeitenwende – Gedanken zur Wintersonnenwende 2020 von Olaf Rippe

Von |2020-12-21T16:19:29+01:0021. Dezember. 2020|Kategorien: Medicina magica, Paracelsusmedizin|Tags: , , , , , , , , |
Die Wintersonnenwende ist jedes Jahr wieder ein besonderes Ereignis. Die Sonne tritt in das Zeichen Steinbock ein und vollendet ihren Jahreslauf, um in der längsten Nacht neu geboren zu werden. Sonne um Mitternacht lautet eine Botschaft der Rosenkreuzer. Es ist die Nachtfahrt des Osiris. Die Tore zur Anderswelt öffnen sich und Wotan reitet auf seinem achtbeinigen Pferd Sleipnir durch die Lüfte, im Gefolge sein wildes Heer. Waldgeister kommen hervor und folgen der Großen Göttin Perchta, um neues Leben zu zeugen.Die Wintersonnenwende trennt das Alte vom Neuen und in diesem Jahr gilt dies ganz besonders. An diesem Tag findet mit der Jupiter-Saturn-Konjunktion im Wassermann gleichzeitig ein Jahrtausendereignis statt.
Wintersonnenwende 2020 / 11.02 Uhr / München
Im Jahre 7 vor Christus standen die beiden Planeten ebenfalls in Konjunktion, damals im Fisch. Die Drei Magier aus dem Morgenland folgten diesem Stern nach Bethlehem, um Jesus, als den König der Weisen zu huldigen.
Was sagt uns nun diese erneute „Königskonstellation“ im Wassermann. Ein Achthundertjähriger Zyklus findet sein Ende. Am Beginn schufen die Großen Baumeister mit der Kathedrale von Chartres den kosmischen Prinzipien ein Denkmal, wie es seinesgleichen sucht. Ein neues Sehen wurde geboren. Durch die Kunst und die Wissenschaft wurde der Mensch in den Mittelpunkt gestellt. Als Paradigmenwechsel schaute man nun aus der Sicht Gottes in diese Welt.
Es folge die große Pest, die 1/3 der damaligen Bevölkerung dahinraffte. Dieses Trauma haben wir kollektiv nie verarbeitet, doch es führte zum Willen zur Emanzipation von schicksalhaften Ereignissen. Menschliche Vernunft sollte den unberechenbaren Willen der Elemente bändigen. Die geistige Entwicklung durch die Renaissance, später durch die Aufklärung, bis zur Rationalität unserer Zeit, stellte das Metaphysische infrage. Was Jahrtausende gültig war, wurde bezweifelt und neu gedacht.
Parallel zur Entdeckung der neuen Planeten Uranus, Neptun und Pluto, kam es zur Entwicklung von neuen Gesellschaftsformen, zur Industriellen Revolution und zur Atomspaltung. Aber auch die Kunst erlebte neue Höhenflüge als Ausdruck individueller Schöpferkraft. Der moderne „faustische“ Mensch suchte nach den inneren Zusammenhängen und was er gefunden hat ist das Nichtexistierende Nichts. In diesem Kosmos ist Gott tot und der Mensch auf sich zurückgeworfen.
Oper Faust nach Charles Gounod, 1859
Nun hat diese Suche eine neue Dimension erreicht und wieder steht ein Paradigmenwechsel an. Der neue Begriff heißt Anthropozän – zum ersten Mal in der Erdgeschichte übersteigt die vom Menschen geschaffene Materie die Biomasse von Mutter Erde. Und doch wird nicht dieser Begriff uns als Vision leiten, sondern der Gedanke des Universalismus.
Die Ökologie bildete die erste Tür, so dass wir die Erde als Organismus begreifen konnten. Nunmehr denken wir global. Die Zukunft heißt jedoch, sich als kosmisches Wesen zu verstehen.
Doch zurück zur aktuellen Zeitqualität. Am Ende des achthundertjährigen Zyklus der Königskonstellation steht nunmehr Corona und mit der Pandemie zum ersten Mal ein wirklich kollektiv global erlebtes Ereignis. Als Vorbote kann man die Klimadiskussion werten, die auf der Basis eines ökologischen Bewusstseins, einen notwendigen globalen Wandel postuliert. Dies war wohl noch zu abstrakt, da ist so eine Pandemie schon direkter zu erleben. Zwangsmaßnahmen setzen alle Bürgerrechte außer Kraft, die wir uns in den letzten 800 Jahren mühsam erstritten haben.
Doch es gibt auch Gewinner. Vor der Konjunktion von Jupiter mit Saturn gab es zuvor noch die mit Pluto. Das Echo ist die Umverteilung des Reichtums in noch weniger Hände, allein die reichsten 10 Personen besitzen nun über eine Billionen Dollar und 40% davon gewannen sie im Coronajahr 2020. Geld ist jedoch nicht Selbstzweck, sondern ein Werkzeug um Mehrwert zu schaffen – deswegen braucht es hier eine neue Struktur, in der dies gelebte Realität werden kann – Gemeinsinn, Solidarität und Nachhaltigkeit sind wesentliche Begriffe der neuen Zeit. Dies braucht jedoch eine radikale Umwälzung.
Mondfinsternis 10.1.2020 / 20.21 Berlin
Das Coronajahr selbst begann am 10.1.2020 mit der großen Konjunktion von Saturn und Pluto zusammen mit Sonne und Merkur und dies in Opposition zum Mond – es war also Vollmond und zudem eine Teilmondfinsternis, die schon immer als Unglücksbote gesehen wurde. Mond steht für das Volk – ihm gegenüber steht die Staatsmacht Saturn, der Anführer Sonne und die mediale Macht Merkur, die dem Volk aufzwingen, was für richtig gehalten wird. Doch die Konstellation steht auch für den vollständigen Wandel, ähnlich wie es der Tower im Tarot symbolisiert. Vergleichbare Konstellationen findet man zu den großen Weltkriegen, aber auch bei den großen Seuchenzügen.
Zur gleichen Zeit stand Uranus im Trigon zu Jupiter, was seine Resonanz in der rasanten Dynamik technologischer Entwicklungen im Jahr 2020 hat, Stichworte Homeoffice, Zoom, Onlinemeeting. Ohne diese Technik würde tatsächlich nichts mehr gehen und wir sind nun noch mehr in den Bann des technikverliebten Uranus geraten.
Systemwandel sind periodisch und immer ein Bestandteil kultureller Entwicklungen gewesen und jedes Mal gibt es neben auflösenden Strömungen auch etwas Konstruktives. In diesem Fall ist es Neptun im Fisch, der seit 2011 dort seine Bahn zieht. Einige Zeit wurde er damals von Chiron begleitet und beide bekamen regelmäßig Besuch vom Mond – kaum eine andere Konstellation spricht mehr für Intuition, Mystik und für tiefere Einsichten in die Lebensgesetzmäßigkeiten. Seit 2011 sind inzwischen Millionen mit dieser Konstellation geboren worden – mit ihren tiefen Gefühlsqualitäten und mystischen Einsichten werden sie alsbald die Geschicke der Welt lenken und die neue Zeit ins Bewusstsein tragen. Vielleicht wird diese Zeit als Epoche der Weisheit in die Geschichte eingehen.
Der Blaue Planet Erde; Foto Deutsches Museum – Ökologie und Liebe zu Gaia sind die Basis für unsere Zukunft
Es gibt also den Sternen zufolge keinen Grund für Pessimismus, aber auch keine Rückkehr in ein altes bekanntes Fahrwasser, sondern der Weg führt durch wilde Stromschnellen in eine neue Zeit, auch sozialpolitisch. Hierfür sorgt allein schon das Uranus-Saturnquadrat, dass uns das Jahr 2021 begleiten wird und nur wenig Ruhepausen zulässt.
Alles ist jedoch im Fluss – entsprechend gibt uns die Königskonjunktion von Saturn und Jupiter im Wassermann die Möglichkeit, das Neue im Alten zu erkennen. Was bewahrenswert ist bleibt erhalten, was erneuert gehört, wird neu gedacht. Was die Baumeister in alter Zeit in Chartres verwirklichen konnten, ist dabei nicht verloren. Es wartet auf uns. Wissenschaft und Spiritualität müssen keine Widersprüche sein. Ökologie und eine Liebe zu Gaia sind sogar eine gegenseitige Bedingung. Der Wahrnehmende, die Wahrnehmung und das Wahrgenommene sind immer ein Ganzes. Zusammen sind sie wie ein Hermaphrodit zu sehen, jeder Teil für sich ist nichts, zusammen sind sie alles. Das Wassermannzeitalter hat nunmehr endgültig begonnen.

 

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Die in diesem Artikel aufgeführten Rezepte und Behandlungshinweise verstehen sich ausschließlich als Lehrbeispiele und können daher auch weder den Arztbesuch noch eine individuelle Beratung durch einen Heilpraktiker bzw. Arzt ersetzen. Sie sind nicht als Ratschläge zu einer Selbstbehandlung gedacht, sondern wollen lediglich einen Einblick in Therapiemöglichkeiten geben! Die Einnahme der genannten Heilmittel wie auch die Anwendung der Rezepturen oder das Befolgen der Therapieempfehlungen geschieht stets auf eigene Verantwortung. Sollten Sie nicht die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde haben und über eine entsprechende Erfahrung verfügen, ist es empfehlenswert, sich vor jeder Anwendung kompetenten Rat bei einem Arzt oder einer Ärztin, einem Heilpraktiker oder einer Heilpraktikerin einzuholen. Es ist in jedem Fall ratsam, sich vor der Anwendung eines Heilmittels über mögliche Gegenanzeigen oder Nebenwirkungen zu informieren. Auch sollte die nur modellhaft angegebene Dosierung grundsätzlich überprüft und individuell angepasst werden. Bitte beachten Sie ebenso alle Warnhinweise und Anwendungsbeschränkungen der jeweiligen Beipackzettel.

 

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