 |
Die 5 Entien des Paracelsus
Über die Ursachen der Krankheiten und die Wege zur Heilung
von Olaf Rippe
mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift Naturheilpraxis
"Es bedarf in der Medizin jenes Menschlichen
(...) wie es bei Paracelsus vorhanden war" (Rudolf Steiner)
Zu den wichtigsten Schriften des Paracelsus
(1493 - 1541) gehört das "Buch Paramirum" über die "Fünf
Entien" oder die fünf Ursachen jeder Krankheit.
"Merket
wohl, es gibt fünf Entia, die alle Krankheiten schaffen und verursachen.
So wisset denn, daß es fünferlei Pestilenz gibt, nicht mit
Bezug auf ihre Natur, ihr Wesen, ihre Form oder Gestalt, sondern bezüglich
ihrer Entstehung, mögen sie sich auch später in jeder beliebigen
Weise äußern. Es gibt so fünf Arten jeder Krankheit" (Paracelsus1).
Die Kenntnis der Krankheitsursachen ist die
Voraussetzung für eine sinnvolle Diagnostik und Therapie. Wenn wir
dies mit einer Pfeilwunde vergleichen, dann ist die Diagnose die Kenntnis
von dem Geschehen, das der Pfeil im Körper verursacht, die Therapie
wäre das Entfernen des Pfeils und die Wundversorgung.
Aber wer hat den Pfeil geschossen und warum?
Laut Paracelsus gibt es fünf mögliche Antworten, die ein Therapeut
gleichermaßen berücksichtigen sollte, denn sie geben ihm die
entscheidenden Hinweise für die richtige Therapie.
"Ich muß besonders darauf aufmerksam
machen, daß nicht die Krankheiten so behandelt werden müssen,
als stammten sie aus einer Quelle, sondern man hat je nach den fünf
Entien ein verschiedenes Verfahren anzuwenden. Denn kein Ens nimmt das
Heilmittel eines anderen an. Der Arzt aber, der das nicht versteht, ist
blind".</i><br>
Es gibt somit nicht nur fünf Ursachen
jeder Krankheit, sondern auch fünf unterschiedliche Heilwege zu deren
Behandlung.
Was ist ein Ens?
Ein Ens ist das Wesen, die Idee, das Sein
von Etwas. Es geht Paracelsus also um die Darstellung der Idee oder des
Wesens der Krankheiten und nicht um ein spezifisches Medizinsystem, dem
er alles unterordnet.
"Es (das Ens) ist ein Ursprung oder Ding,
das die unbeschränkte Macht über den Leib besitzt. Sie verderben
den Leib und verursachen die Erkrankungen. Nicht der entartete Saft ist
die Ursache der Krankheit, sondern die Ursache, die zur Erkrankung führt."
Paracelsus unterteilt die fünf Entien in
zwei Gruppen (siehe
Tabelle 1). Die erste umfasst drei Ursachen von Krankheiten,
die auf den Leib wirken:
Ens Astrale - über die Kraft und
das Wesen der Gestirne und ihre Gewalt über den Leib (Umweltfaktoren).
Ens Veneni - über die Wirkung
von Giftstoffen (Ernährung und die Funktion der Ausscheidungsorgane).
Ens Naturale - wenn unser eigener
Leib uns krank macht durch seine Verwirrung und dadurch, daß er sich
selbst schädigt (Konstitution, Diathese, Disposition).
Die zweite Gruppe umfasst zwei Entien, die
auf den Geist wirken:
Ens Spirituale - über die Geister,
die unseren Leib krank machen (Psychosomatik und Psychologie).
Ens Dei - über das Wirken Gottes
(Schicksal und Karma).
|
 |
Das Ens Astrale
Niemand kann bestreiten, daß der Mensch mit der Geburt eine im
Kosmos eingebettete Welt betritt, mit vielen angenehmen, manchmal aber
auch unangenehmen Eigenschaften. Paracelsus geht nur einen Schritt weiter,
wenn er sagt, "daß Firmament und Sterne solcher Art sind, daß
die Menschen und alle empfindlichen Geschöpfe ohne sie nicht sein
können."
Das Astrale als Lebensessenz
Die Gestirne bilden die uns bekannte Welt mit ihren physikalischen Eigenschaften
und sie bilden die Essenz, die wir zum Leben brauchen. "Das Ens Astrale
sollt ihr in dem Sinne verstehen: Es ist etwas Unsichtbares, das uns und
alle empfindsamen Lebewesen am Leben erhält."
Die Chinesen nennen dies Unsichtbare Chi,
die Inder Prana, die Griechen nannten es Pneuma, Wilhelm Reich Orgon und
Freiherr von Reichenbach Od. Paracelsus nannte es "Meteoron", von dem
er sagt, daß es das Höchste in der ganzen Schöpfung darstellt.
Dieses Meteoron beseelt unsere Umwelt und es ist verantwortlich für
alle klimatischen, geographischen und geologischen Gegebenheiten. Daraus
leitet sich unter anderem die Idee der Feldphänomene ab, die besonders
Radiästheten interessiert. Auch die Ergebnisse der bioklimatischen
Forschung nach Curry, der systematisch die Beziehung von Wetterlagen und
innerer Befindlichkeit des Menschen untersuchte, sind hier einzuordnen.
Krankheit aus Sympathie mit dem Gestirn
Das Meteoron, das zunächst wertfrei zu beurteilen ist, kann sich
unter bestimmten Umständen verändern und als Gift auf uns Menschen
wirken, also z.B. geopathische Zonen erzeugen, deren Strahlung bei längerem
Aufenthalt vor allem das Immunsystem schädigt.
In dem Zusammenhang ist es interessant,
daß Pflanzen und Tiere, die sich auf geopathischen Zonen besonders
wohlfühlen, günstig auf unser Immunsystem wirken, z.B. Efeu,
Eiche, Mistel, Wasserdost oder die Rote Waldameise.
Eine weitere Folge des Ens Astrale sind
Krankheiten durch verschiedene Wetterlagen wie Föhnkopfschmerz, Allergien,
oder Rheuma. Auch die "Pestilenz" läßt sich so erklären,
die meistens bestimmte klimatische Bedingungen bevorzugt; unter Pestilenz
verstand man zu Zeiten des Paracelsus ansteckende Krankheiten.
Die Vergiftung des Meteorons geschieht durch
die Gestirne, die es einst gebildet haben. "Diejenigen Gestirne, welche
vergiftet sind, verunreinigen die Luft mit ihrem Gift. Wohin nun diese
gelangt, dort entstehen Krankheiten, entsprechend den Eigenschaften des
betreffenden Sternes. Das Ens Astrale ist der Geruch, Dunst oder Schweiß
der Sterne mit Luft gemischt."
Wie Paracelsus beschreibt, hat ein Gestirn einen solchen Einfluß
beispielsweise in der "Exaltation", d.h. ein Planet steht in einem
Sternzeichen, das seiner Natur entspricht, z.B. Mars im Zeichen Widder.
Aber auch andere Konstellationen können dafür verantwortlich
sein, vor allem die Stellung des Saturns.
Um dieses Ens in seiner Gesamtheit zu begreifen,
braucht es also einige astrologische Kenntnisse, aber ohnehin war Paracelsus
der Ansicht, daß der Heiler ohne die Kunst der Astrologie weitgehend
hilflos ist.
Allerdings ist wichtig zu wissen, daß
uns nicht das Gestirn krank macht, sondern das vergiftete Metoron, in
dem wir leben müssen. Paracelsus war nie der Meinung, daß die
Gestirne einen direkten Einfluß auf den Menschen haben. Sein Leitsatz
lautete: Die Sterne machen allenfalls geneigt, keineswegs zwingen sie
den Menschen.
"Die Sterne beherrschen nichts in uns
und können in uns keinerlei Eigenschaften hervorbringen, noch uns
beeinflussen. Sie sind frei für sich und wir sind frei für uns.
Doch merket, daß wir nicht ohne das Gestirn leben können, denn
Kälte und Wärme und das Digest (Qualität) der Dinge, die
wir essen und verwenden (damit auch alle Heilmittel), kommt von ihnen.
Doch nicht der Mensch."
Nach seiner Auffassung ist der Mensch ein Spiegelbild des Kosmos, das
nach den gleichen Gesetzen funktioniert und genauso aufgebaut ist. Warum
manche Menschen am Ens Astrale erkranken, liegt an ihrer individuellen
Beschaffenheit, die sie für den "Schweiß der Sterne" empfänglich
macht.
Diese Beschaffenheit
kann der Therapeut am besten dem Geburtshoroskop entnehmen. Der Mensch
erkrankt zum Beispiel, wenn im Leben eine ähnliche Konstellation
am Himmel auftritt wie zum Zeitpunkt der Geburt (Beachtung der Transite
als Auslöser).
Der Mensch leidet also aus Sympathie mit
dem Gestirn, weil sein Zustand dem des vergifteten Meteorons ähnlich
ist. Daraus ergibt sich automatisch eine Erklärung, warum Menschen
immun gegen bestimmte Krankheiten sind, eben weil ihre Beschaffenheit
antipathisch zum herrschenden Meteoron ist, also keine Beziehung zwischen
Geburts- und Transithoroskop besteht.
Wie man das Ens Astrale beeinflussen kann
Jeder Therapeut kennt zudem das Problem, daß
eine gut gewählte Therapie nicht anschlägt. Dies liegt daran,
"daß die Arznei den verfälschten Dünsten der Oberen
widersteht." Der Heiler darf nicht glauben, "eine durch die Sterne
bewirkte Krankheit heilen zu können, wenn gerade dieser Stern regiert."
Und dennoch braucht
man als Therapeut in einem solchen Fall nicht verzweifeln. Durch Räucherungen
ist es beispielsweise möglich, das Meteoron in seiner Eigenart zu
verändern. Paracelsus nutzte hierzu unter anderem eine Mischung aus
Baldrian, Galbanum, Myrrhe und Safran, die allgemein vor Ansteckung schützt.
Auch Wacholder, der schon in der Antike zum Ausräuchern von Kranken-
und Sterbezimmern diente, schätzte er sehr. Im gleichen Sinne kann
man eine Räuchermischung aus Engelwurz, Rosmarin, Salbei, Wacholder
und Wermut verwenden.
Auch eine unspezifische Anregung der Abwehrkräfte
(z.B Pascotox Tropfen), oder eine Reiz- und Umstimmungstherapie mit Eigenblut,
sollte man in Erwägung ziehen.
|
 |
Das Ens Veneni
Beim
Ens Veneni liegt die Ursache von Krankheiten in der Wirkung von Giften,
zu denen auch alle Nahrungsmittel gehören. "Der Leib ist uns ohne Gift
gegeben, und in ihm ist kein Gift. Doch das, was wir dem Leib zur Nahrung
geben müssen, darin ist Gift." Dieses Gift kann potentiell alle Krankheiten
verursachen. In der Nahrung ist aber auch die notwendige Essenz enthalten,
die wir zum Leben brauchen. Jede Nahrung ist also Essenz und Gift in einem.
Sollen wir nun ewig fasten, um diesem Dilemma zu entgehen? Dies wäre nicht
im Sinne eines Paracelsus, der bekanntlich kein Kostverächter war.
Der
Alchimist im Bauche
"Doch für das Unvollkommene, das wir zu unserem Schaden gebrauchen
müssen, hat er (Gott) uns einen Alchimisten gegeben, damit wir das
Gift, das wir mit dem Guten einnehmen, nicht als Gift verzehren, sondern
von dem Guten scheiden können."
Dieser Alchimist trennt das Feine vom Groben,
so wie sich das Ätherische vom Stofflichen bei der Destillation trennt.
"Das Gift steckt er in einen Sack und das Gute gibt er dem Leib. Dieser
Alchimist hat im Bauche seinen Sitz, der sein Instrument ist, worin er
kocht und arbeitet." Gemeint ist vor allem die Leber, aber auch alle
weiteren Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane. Solange sie ihre Funktionen
ausführen, kann der Mensch nicht am Ens Veneni erkranken. Aber wehe,
wenn dem nicht so ist!
Die Dyskrasie - Mutter aller Krankheiten
"Wenn
der Alchimist krank ist, daß er das Gift nicht mit vollkommener Kunst
vom Guten zu scheiden vermag, dann geht Giftiges und Gutes gemeinsam in
Verwesung über und dann entsteht eine Digestio (Dyskrasie = Säfteentartung).
Das ist dann die Mutter aller Krankheiten."
Die Möglichkeiten, durch die der innere Alchimist erkranken kann, sind
vielfältig; hierzu drei Beispiele:
1. Einseitige und falsche Ernährung: Paracelsus war einer der ersten,
der erkannte, daß eine Diät bei Stoffwechselerkrankungen wie Gicht oder
Diabetes helfen kann und auch konkrete Ernährungsvorschläge machte.
2.
Altersschwäche: Die meisten Geriatrika regen auch den Stoffwechsel an
und helfen bei chronischen Darmleiden und mangelnder Entgiftung wie Engelwurz,
Galgant, Ingwer oder Kalmus.
3.
Die "Verstopfung" und die Unterdrückung körpereigener Entgiftungsmechanismen;
diese führt zur weiteren Schwäche des Alchimisten, ein Teufelskreis, aus
dem es scheinbar kein Entrinnen gibt.
Die
Entgiftung - Mutter aller Therapien
"Wenn die Natur irgendwo im Körper einen Schmerz erzeugt, so will sie
dort schädliche Stoffe anhäufen und ausleeren."
Eine
Therapie muß die Krankheit immer von den edlen (inneren) Organen
zu den unedlen (Haut, Schleimhaut) treiben, alles andere hat fatale Folgen.
Um eine Krankheit des Ens Veneni zu behandeln
braucht man also weder eine Wünschelrute, noch ein Horoskop wie vielleicht
beim Ens Astrale, sondern eine Entgiftung, die wichtigste Therapiemethode
überhaupt.
Die meisten Mittel mit Wirkung auf den inneren
Alchimisten sind sulfurischer Natur, d.h. sie schmecken scharf, bitter
oder senfig, sind gelb gefärbt (Blüte und Säfte) oder sie
haben Stacheln und Dornen; Beispiele wären: Berberitze, Brennessel,
Brunnenkresse, Gelber Enzian, Gelbwurz, Goldrute, Knoblauch, Löwenzahn,
Mariendistel, Meisterwurz, Schlehe, Schöllkraut, Wermut, Zitrone.
"So
ist jeder Sulfur ein unsichtbares Feuer, das auch die Krankheit verzehrt.
Daher ist das Element Feuer bei allen Krankheiten ein großes Arkanum
(wahrhaftiges Heilmittel)."
Sulfurische Mittel verzehren aber nicht nur die Krankheit, sie regen auch
den Lebensfunken an und sie unterstützen die körpereigenen Entgiftungsvorgänge.
Ferner eignen sich zur Entgiftung alle Ausleitungsverfahren
nach Dr. Aschner sowie alle harn-, schweiß- und galletreibenden
oder menstruationsfördernden Mittel.
Aber damit nicht genug, muß man den
Alchimisten selber heilen, z.B. durch Leberaufbaupräparate, Regeneration
der Entgiftungsorgane oder eine Symbioselenkung des Darms und nicht zuletzt
durch eine gesunde Lebensführung, womit aber keine Möhrchenkur
auf Lebenszeit gemeint ist.
|
 |
Das Ens Naturale
Dieses Ens bezieht sich auf den Menschen als Mikrokosmos sowie auf die
Elemente, Temperamente und Körpersäfte. Einerseits geht Paracelsus
damit auf die Bedeutung der Konstitution und die daraus resultierenden
Dispositionen ein, anderseits bezieht er sich auch auf die antike Humorallehre
(Humores = Säfte).
Um das Ens Naturale zu verstehen, ist nochmals
ein Ausflug in die Vorstellungen der Astrologie notwendig, da die Gestirne
maßgeblich an der Entstehung von Erkrankungen aus dem Ens Naturale
beteiligt sind.
Der
Mensch als Mikrokosmos
Wie vorher schon beschrieben, ist der Mensch ein Mikrokosmos, der, analog
zum Makrokosmos, aus den vier Elementen, zwölf Sternzeichen und sieben
Planeten3
aufgebaut ist.
Jedes Organ korrespondiert dabei mit einem
der Planeten: "Das Herz ist die Sonne, und wie die Sonne auf die Erde
und sich selber wirkt, also wirkt auch das Herz auf den Leib und sich
selbst. Ebenso ist der Mond dem Gehirn vergleichbar. Die Milz hat den
gleichen Lauf wie Saturn. Die Galle entspricht dem Mars. Die Nieren haben
die Art der Venus. Der Merkurius ist ein Planet, der der Lunge gleicht
und der Jupiter gleicht der Leber4.
Ihr sollt wissen, wenn die Leber nicht da wäre, da gäbe es nicht
Gutes im ganzen Leibe (= innerer Alchimist). Gleich Jupiter wirkt sie
und mildert wie er durch ihre Güte alles Ungestüm" (siehe
Tabelle 2).
Die sieben Planetenorgane werden von Paracelsus jeweils als Entität
begriffen. Sie sind die "edlen" Organe die den Gesamtorganismus mit Energie
versorgen. "Diese Sieben geben allen anderen Organen das Leben".
Jedes Organ steht dabei in einer spezifischen
Beziehung zum Gesamtorganismus: "Das Herz sendet seinen Geist durch
den ganzen Leib, wie die Sonne durch alle Gestirne und Erden. Das Gehirn
geht allein zum Herzen und vom Herzen wieder zurück zu seinem Zentrum
in geistiger Form. Der geistige Lauf der Leber vollzieht sich nur im Blute.
Die Milz hat ihre Bahn an der Seite und in den Gedärmen, die Nieren
haben ihren Lauf durch die Harnwege und Lenden. Der Umlauf der Lungen
vollzieht sich in Brust und Kehle. Die Galle nimmt ihren Lauf durch Magen
und Eingeweide.
Wenn sie sich irren und in eine falsche
Bahn geraten, etwa die Bahn der Milz in die Bahn der Galle, entstehen
Krankheiten."
Krankheit und Heilmittel als Analogie zum Kosmos
Kommuniziert
das Gehirn (Mond) in falscher Weise mit dem Herzen (Sonne), entstehen
beispielsweise Herzrhythmusstörungen oder Schlafprobleme. Trifft
die Galle (Mars) auf das Herz (Sonne), ergeben sich Blutdruckleiden oder
Herzkrämpfe. Gerät die Galle (Mars) in die Bahn des Gehirns
(Mond), entsteht Migräne, usw..
Aus dem Horoskop kann man weitere Hinweise
auf die Beschaffenheit und die Krankheitsbereitschaft der Organe erhalten,
also die Konstitution und Disposition des Patienten erkennen.
So wie die Organe den Planeten unterstehen,
gilt dies auch für alle Heilmittel. Als reine Verkörperung der
Planeten gelten die sieben Planetenmetalle, die jeweils einem Organ zugeordnet
sind (siehe
Tabelle 2).
"Metalle haben eine große Übereinstimmung
mit dem menschlichen Körper. Denn Kräfte, die im Metall verborgen
ruhen, sind auch im Menschen. Wenn Gleiches zum Gleichen kommt und mit
Verstand gebraucht wird, so wird der Natur geholfen."
Ist ein Organ aus Sympathie mit den
herrschenden Planetenkräften erkrankt (siehe auch Ens Astrale), oder
sind die Planeten im Körper aus ihrer Bahn geraten, ist das zugeordnete
Metall das entsprechende Heilmittel. Die Beispiele in Tabelle 2 zeigen
deutlich, daß dieses Wissen noch heute Gültigkeit hat.
Die
Elemente und ihre Entsprechungen
Neben den Planeten spielen die Elemente beim Ens Naturale eine wichtige
Rolle. Das unsichtbare Feuer findet sich als Lebensfunken und Wärme
im ganzen Körper; das Hauptorgan ist das Herz, das Organ der Selbsterkenntnis.
Die regenerierende Kraft des Wassers findet sich in allen Geweben und
Körperflüssigkeiten; das Hauptorgan ist die Leber. Die Luft
ist die Grundlage für den Stoffwechsel und für alle Feedbacksysteme
(z.B. Hormonsystem), ihr Hauptorgan ist die Niere. Die Erde ist das Feste
des Körpers und bildet somit die physische Grundlage; ihr Hauptorgan
ist die Lunge.
Für die Therapie ergibt sich beispielsweise,
daß viele Mittel mit Herzwirkung die Lebenswärme erhalten und
das Selbst stärken, Lebermittel meist den Gesamtorganismus regenerieren,
Nierenmittel oft auf Feedbacksysteme günstig wirken und Lungenmittel
häufig die Lebenskraft erhöhen.
Die Elemente stehen in Analogie zu den Temperamenten und Körpersäften,
die Paracelsus ebenfalls dem Ens Naturale zuordnet.
Der Choleriker (Feuer) entsteht aus zuviel
Bitterkeit, der Melancholiker (Erde) ist saurer Natur, das Süße
führt zur phlegmatischen Natur (Wasser) und der Sanguiniker (Luft)
entsteht aus zuviel Salz. Die Heilmittel entsprechen in ihrer Natur weitgehend
dem pathologischen Zustand, z.B. Bitterstoffdrogen wie der feurige Wermut,
als Mittel für Choleriker.
Die Säfte zeigen sich dem Auge als
färbende Krankheiten, d.h. sie äußern sich in Verfärbungen
der Körpersäfte und in Hautverfärbungen. Gemäß
der Signaturlehre entsprechen die Heilmittel in ihrer Farbigkeit möglichst
dem Zustand des Kranken, z.B. Schöllkraut oder Gelbwurz bei Leber-Galleleiden.
Man sieht, daß das homöopathische Prinzip auch Paracelsus bekannt
war.
|
 |
Das Ens Spirituale
Bei den Ausführungen zum Ens Spirituale geht es vor allem um geistige
Erkrankungen, also um Psychologie und deren Mutter, die Magie.
Unter den Krankheiten des Geistes versteht
Paracelsus aber nicht das Blendwerk von Dämonen. "Achtet bei diesem
Ens Spirituale darauf, daß darunter kein Teufel, noch sein Werk
oder seine Sippschaft begriffen wird, denn (...) ein Geist ist, was unseren
Gedanken ohne Materie im lebendigen Leibe entspringt."
Krankheiten des Geistes
Krankheiten
des Geistes können auf verschiedene Weise entstehen. Eine Wurzel
des Übels ist die leidenschaftliche Natur des Menschen, sein Anhaften
an Sympathie und Antipathie, die zum Verlust der Unterscheidungskraft
führt, die wiederum den Verlust des Selbst und Krankheit bedeutet.
Eine negative Sicht der Dinge und der eigenen Persönlichkeit führt
unweigerlich dazu, daß sich die Vision verwirklicht - umgekehrt
gilt dies natürlich auch für eine positive Lebenseinstellung.
Eine
andere Möglichkeit am Ens Spirituale zu erkranken, ist der Kampf
der Leidenschaften in zwischenmenschlichen Beziehungen, der immer mit
dem Sieg des stärkeren Willens endet. Der Unterlegene wird krank.
Die Homöopathie kennt dazu das Stichwort: "Böse Folgen von Wut,
Ärger oder Beleidigung" - ein mögliches Heilmittel wären
höhere Potenzen von Staphisagria.
Neben der Anwendung psychisch wirkender
Mittel wie Johanniskraut oder geeigneter Homöopathika, ist in solchen
Fällen auch eine Psychotherapie angebracht.
"Achtet darauf, damit ihr nicht den Leib
mit Arzneien behandelt, denn das ist vergeblich. Behandelt aber den Geist,
dann wird der Leib gesund. Dafür braucht man eine sprituale Arznei."
Magie
als Krankheitsursache und "sprituale Arznei"
Die Übertragung des Willens kann auch auf magische Weise geschehen,
z.B. durch die Nigromantie (Schwarze Magie), von deren Wirkung Paracelsus
überzeugt war.
"Vor allem ist für euch gut, zu
wissen, daß, sobald die Bilder, die nachdem, wider den anderen feindlichen
Willen des Geistes aus Wachs gemacht, hernach vergraben und mit Steinen
beschwert werden, derselbe Mensch, dem das galt, eine schwere Bürde
zu tragen hat, und zwar an den Stellen, wo die Steine liegen. Wenn das
Bild zugrunde gegangen ist, hat auch sein Leben ein Ende.
Wenn einer eine Figur macht gleich einem
Menschen und diese an eine Wand malt, so wisset, daß alle Stiche
und Streiche, die das Bild treffen, auf den fallen, für den sie bestimmt
sind."
In
unserer Zeit wird dies meistens als Hokuspokus abgetan oder als eine Form
der Suggestion angesehen. Aber mangelnde Überzeugung heißt
noch lange nicht, daß Magie nicht funktioniert. Schon die Höhlenmalereien
der Steinzeitmenschen waren kein ästhetischer Zeitvertreib, sondern
eine Beschwörung des Tiergeistes, um z.B. bei der Jagd Macht über
das Tier zu haben. Bildmagie, Nagelfetische oder das Nestelknüpfen
(Puppen aus Baumbast) sind nichts anderes. Diese Methoden dienen aber
nicht nur zum Schaden, sondern auch zur Heilung, denn eine alte Regel
besagt: Magie kann man nur mit Magie beantworten.
Ein Beispiel ist der Gebrauch von Nagelfetischen
im Voodoozauber. Dabei werden einer Holzfigur Nägel eingeschlagen,
an Stellen, die beim Erkrankten schmerzhaft sind. Irgendwie erinnert so
eine Figur an eine mit Nadeln gespickte Akupunkturpuppe. Auf diese Weise
soll der böse Zauber gebannt werden und in die Nägel übergehen.
In der Regel ist der Patient nach einer solchen Therapie, die immer mit
komplexen Ritualen verknüpft ist, geheilt.
|
Amulett des Paracelsus gegen
Hirnschwund und andere Krankheiten des Hauptes
(aus "Die sieben Bücher der Archidoxis Magica")
Das Amulett besteht aus:
Gold (2.5)
Silber (10.0)
Kupfer (5.0)
Zinn (10.0).
Die Metalle schmelze man an
Neumond zusammen und gieße sie in Form eines beliebig großen Pfennigs.
Das Metall darf anschließend nicht mehr ins Feuer. Wenn nun der
Planet Jupiter im Zeichen Fisch steht, ritze die Symbole auf Vorder-
und Rückseite.
Ab dem nächsten Neumond kann
das Amulett als Anhänger gebraucht werden.
|
Selbstverständlich hat auch Paracelsus die Magie zum Heilen genutzt.
Besonders in seinem Buch "Archidoxis
Magica5" beschreibt er die Herstellung
von Amuletten zu heil- und schutzmagischen Zwecken, aber auch an anderen
Stellen seiner Bücher zeigt sich Paracelsus als Kenner der Materie.
Neben
Amuletten und Bannritualen ist bei Krankheiten des Ens Spirituale die
Anwendung von Verschrei- und Berufskräutern anzuraten, meistens sind
sie beides in einem. Verschreikräuter helfen gegen das Beschreien
(= Verfluchen), während Berufskräuter vor dem Einfluß
nichtmenschlicher Wesen schützen. Beispiele solcher Kräuter
sind: Alraune, Baldrian, Engelwurz, Johanniskraut, Mistel oder der Aufrechte
Ziest; einige sind heute noch als Psychotherapeutika gebräuchlich,
nur mit dem Unterschied, daß der Dämon der Melancholie neuerdings
Depression heißt.
Während die Übertragung eines
Schadens- oder Heilzaubers immer auf ein Medium, z.B. einer Puppe oder
einem Amulett, angewiesen ist, gibt es laut Paracelsus auch Menschen,
die andere durch bloße Willenskraft beeinflussen können. Dies
geschieht durch das Unbewußte, das Paracelsus mit dem Schlaf vergleicht.
"Wenn sie schlafen, so wird ihr Traum an dem anderen verwirklicht und
erfüllt. Denn es gibt keinen Traum, der im Geiste entspringt, der
sich nicht verwirklicht." Auch für den Heiler kann das Unbewußte
einen Zugang zum Erkrankten bieten, man denke nur an den Trancezustand
während einer Hypnose. Schamanen nutzen ähnliche Methoden ebenfalls
seit Jahrtausenden, wenn sie hypnotische
Rauschtränke6 anwenden, um
das verschlungene Labyrinth der Seele zu erforschen ; natürlich kannte
Paracelsus ähnliche Rezepte7.
|
 |
Das Ens Dei
Nach antiker Vorstellung gibt es "vier göttliche Wurzeln der Existenz".
Empedokles von Agrigent (490 bis 420 v. Chr.) nannte sie Feuer, Wasser,
Luft und Erde. Aristoteles (384 bis 322 v. Chr.) fügte diesem System
noch ein fünftes Element hinzu, die Quintessenz, auch Äther
genannt.
Alles Existierende wird seit der Antike
diesen Elementarkräften zugeordnet, somit auch die Entien: Die Luft
finden wir im Ens Astrale, die Erde im Ens Veneni, das Feuer im Ens Naturale
und das Wasser im Ens Spirituale.
Die Quintessenz, das fünfte Element,
ist das Geheimnisvollste unter den Schöpfungskräften. Es ist
das ursprüngliche Element, die ungeteilte Ursache. Die Quintessenz
übertrifft an raumzeitlicher Ausdehnung die vier anderen Elemente
und sie ist in deren Ausdrucksformen unsichtbar enthalten. Sie ist die
Ursache für die verborgenen Kräfte der Natur. Dieses Fünfte
ist das Ens Dei des Paracelsus über das Wirken Gottes hinter allen
Erscheinungen.
Als gläubiger Christ sah Paracelsus
die letztendliche Wurzel aller Leiden und aller Heilkunst in Gott selbst.
Aber auch wer anderen Glaubensvorstellungen folgt, findet in diesem Ens
eine Antwort auf die Frage nach dem höheren Sinn von Krankheit, denn
zu allen Zeiten und in allen Kulturen, waren und sind die Menschen dem
Ratschluß der Götter unterworfen.
Krankheit als Fegefeuer
"Gesundheit und Krankheit kommen bekanntlich von Gott und nicht vom
Menschen. Die Krankheiten der Menschen teilt man ein in die natürlichen
und in die Gottesgeißeln. Jene umfassen das erste bis vierte Ens, diese
das fünfte. Gott hat die Krankheiten als Strafen und als deutliche Beweise
dafür über uns verhängt, daß unser Wissen auf allen Gebieten nur ein oberflächliches
ist und nicht bis zur Wahrheit reicht."
Damit spricht Paracelsus eine der wichtigsten Tugenden des Menschen und
besonders des Heilers an, die Demut, denn jede Heilkunst kann nur gelingen,
wenn die Heilung im Schöpfungsplan vorgesehen ist.
"Gott schickt Gesundheit und Krankheit
und auch die Arznei für unsere Krankheiten." Ebenso bestimmt
er den rechten Zeitpunkt des Heilens. "Alle Krankheiten sind bestimmt,
zu ihrer Zeit geheilt zu werden, und nicht, wann wir es wünschen."
Diesen Zeitpunkt kennt nur Gott allein. Nach den Vorstellungen des
Paracelsus ist jede Krankheit ein läuterndes Fegefeuer, das alle
Unreinheit im Menschen verbrennt. "Daher kann kein Arzt heilen, wenn
nicht nach Gottes Ratschluß das betreffende Fegefeuer beendet sein
soll. Denn der Arzt soll und kann nicht gegen die göttliche Bestimmung
des Fegefeuers wirken."
Deswegen
ist Krankheit mit Leid verbunden. Im Leiden soll der Mensch sich selber
überwinden. Deshalb kann auch nur derjenige geheilt werden, der den
Willen dazu hat. Das Leid aber als Reinigung und Möglichkeit zur
Erkenntnis zu aktzeptieren, fällt den meisten Menschen schwer, man
spricht heute von mangelnder Krankheitseinsicht und Krankheitsgewinn.
Neben der eigenen Unvollkommenheit sind diese zwei Faktoren die größten
Gegner jedes Heilers.
Krankheit und Karma
Solange
der Mensch nur an seiner Unvollkommenheit erkrankt, kann er geheilt werden,
sofern es sein Wille ist. Nun gibt es aber auch Krankheiten, die jedem
Heilmittel widerstehen, nicht weil die Mittel falsch gewählt oder
ohne Macht wären, sondern weil Gott selber die Heilung nicht will.
Über das Unheilbare schreibt Paracelsus:
"Die Menchen straft er nicht um ihrer Sünden willen, sondern um sie
auszuzeichnen. Diesen kann kein Arzt helfen. Denn Gott will, daß
sie seine Zeichen tragen." Nicht selten ist auch der Heiler von Gott gezeichnet,
man könnte dies auch als karmische Stigmatisierung bezeichnen; besonders
die Epilepsie und andere "Krankheiten" die das "Zweite Gesicht" bewirken,
kann man hierzu zählen.
Um ein wahrer Heiler zu sein, gibt es zwei
Möglichkeiten: Entweder geht man selber durch das läuternde
Fegefeuer oder man wird initiiert, wobei eine Initiation meistens mit
Nahtoderlebnissen verknüpft ist, in denen ein Kontakt zu den göttlichen
Kräften erfolgt. Auf jeden Fall entscheidet nicht der Notendurchschnitt
über heilerische Fähigkeiten und auch keine bestandene Amtsarztprüfung,
sondern einzig und allein der Wille Gottes.
Krankheit als Rätsel
Die
Ursachen der Krankheiten des Ens Dei sind in jedem Fall unergründlich.
Egal mit welcher Krankheit wir konfrontiert sind, immer kann sie ihren
Ursprung im Ens Dei haben, an der man sich dann als Therapeut die Zähne
ausbeißt.
"Denn er (Gott) mengt seine strafende
Kraft so geheim unter die vier Entien, daß niemand darauf kommt,
daß man es hier nicht mit einem der vier Entien zu tun habe. Daraus
erklärt sich, daß manche Krankheiten, die anscheinend auf eines
der vier Entien zurückgehen, durchaus nicht zu heilen sind."
Dies ist die ewige Unsicherheit des Heilers, seine Unvollkommenheit vor
Gott.
Anmerkungen
- Nachfolgend werden
alle Zitate nach Paracelsus ohne Namensnennung kursiv dargestellt.
[zurück]
- Mond, Merkur, Venus,
Sonne, Mars, Jupiter, Saturn; Sonne und Mond werden ebenfalls als Planeten
bezeichnet.
Die transsaturnalen Planeten Uranus, Neptun und Pluto waren damals nicht
bekannt. Sie stellen eine höhere Schwingungsebene von Merkur, Venus
und Mars dar, so daß auch heute noch von sieben planetarischen Grundkräften
gesprochen wird. [zurück]
- Siehe "Die
Laus auf der Leber" , Naturheilpraxis 12/1995 sowie "Pflanzen
und ihre kosmischen Heilkräfte", Naturheilpraxis 10/1997, beide
Artikel von Olaf Rippe. [zurück]
- Ein empfehlenswertes
Buch zum Thema Magie und Amulette sind auch die "Magischen Werke" von
Agrippa von Nettesheim, einem Zeitgenossen des Paracelsus.[zurück]
- Siehe hierzu Naturheilpraxis
10/1997: "Hexenpflanzen - oder die Zauberkünste der weisen Frauen" von
Margret Madejsky sowie "Ayahuasca, der Schamanentrunk von Amazonien"
von Dr. Christian Rätsch. [zurück]
- Siehe
hierzu: "Die Geheimmittel des Paracelsus" von Dr. Christian
Rätsch, Zeitschrift Naturheilpraxis 5/1998. [zurück]
|
 |
Literatur:
Aschner Bernhard: "Befreiung der Medizin vom Dogma",
Heidelberg 1962
"Technik der Konstitutionstherapie", Heidelberg 1961
Braun Lucien: "Paracelsus, eine Bildbiographie", Zürich
1988
Golowin Sergius: "Paracelsus", München 1993
Jütte Robert (Hrsg): "Paracelsus heute - im Lichte der Natur",
Heidelberg 1994
Madejsky Margret / Rippe Olaf: "Heilmittel der Sonne",
München 1997
Nettesheim Agrippa von: " De occulta Philosophia", Nachdruck
Nördlingen 1987
Paracelsus: "Sämtliche Werke" Nachdruck, Anger 1993
Selawry Alla: "Metallfunktionstypen in Psychologie u. Medizin",
Heidelberg 1985
Simonis Werner-Christian: " Erde, Mensch und Krankheit",
Stuttgart 1974
Surya: "Paracelsus - richtig gelesen", Bietigheim 1980
Wichtiger Hinweis für den Leser:
Trotz sorgfältiger Überprüfung sind die in den Artikeln aufgeführten Hinweise, Rezepte, Dosierungsangaben und Applikationsformen ohne Gewähr; Die Autoren übernehmen daher keine Garantie, bzw. Haftung. Jeder Benutzer ist angehalten, durch Prüfung der Beipackzettel verwendeter Handelspräparate und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker festzustellen, ob die Empfehlungen für Dosierungen oder die angeführten Kontraindikationen gegenüber den Angaben in den Artikeln abweichen. Jede Dosierung oder Applikation erfolgt auf eigene Gefahr und muss in jedem Fall individuell abgewägt werden. Geschützte Warennamen (Warenzeichen) sind nicht besonders kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.
Sämtliche vorgeschlagenen Therapiehinweise und Rezepte haben ausschließlich einen modellhaften Charakter. Die Artikel sind im Inhalt nicht zeitlich angeglichen, sondern im Original des Erscheinungsdatums dargestellt. Das der Arzneimarkt starken Umwälzungen ausgesetzt ist, kann es sein, dass genannte Präparate nicht mehr im Handel sind oder eine andere Bezeichnung erhalten haben - bitte fragen Sie diesbezüglich bei Ihrem Apotheker nach. Sollten Sie weder Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker sein, bedenken Sie bitte bei einer Selbstmedikation, dass hierfür ausreichende Kenntnisse der Heilkunst erforderlich sind.
|
| |

|