Die hermetischen Schlüssel zur Heilkunstvon Olaf Rippemit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift NaturheilpraxisViele namhafte Persönlichkeiten füllen die Geschichte der Medizin. Einer der bedeutendsten unter ihnen ist der ägyptische Eingeweihte Hermes Trismegistos1. In okkulten Kreisen ist er mit Thot identisch, dem Gott der Weisheit mit dem Ibiskopf. Seine Insignien sind das Ankh, Symbol des ewigen Lebens, und die Barke, auf der er die Toten in die jenseitige Welt geleitet. Die Reise in die Unterwelt ist gleichbedeutend mit dem todesähnlichen Zustand während der Initiation. Deshalb gilt Thot auch als Hüter aller Weisheitssuchenden. Die Griechen nannten ihn Hermes, die Römer Merkur. Der geflügelte Götterbote brachte den Menschen die Schrift und lehrte sie Philosophie, Musik, Dichtung, Astrologie, Alchimie und Heilkunst. Als Eingeweihter ist Hermes Trismegistos mit den Geheimnissen der drei Sphären der Existenz vertraut, der seelischen, körperlichen und geistigen; in der Alchimie sind dies die drei Prinzipien: Sulphur (das Brennende), Sal (das Feste), Merkur (das Flüchtige). Er durchblickt die drei Zeiten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sein Denken ist dialektisch (These, Antithese, Synthese). Er kennt die drei Seinszustände des Menschen (Jugend, Reife, Alter) und er weiß um die Wege des Heilens, die von der Krankheit zur Gesundheit über die Heilung führen. Da sich alles in drei Grundzustände aufteilen läßt, deren Meister Hermes Trismegistos ist, nennt man ihn den "Dreifachen an Weisheit". Seine Lehrsätze schrieb er auf Tafeln aus Smaragd, dem Stein der mystischen Liebe und der Gralsritter. Die "Tabula Smaragdina2" ist bis heute der Schlüssel zu einer hermetisch orientierten Heilkunde nach abendländischer Tradition.
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Die vier Säulen der HeilkunstVon Natur aus ist die Hermetik rätselhaft, heißt der Begriff doch übersetzt soviel wie "das geheime Wissen" oder "das Verschlossene". Was die Schüler des Hermes in ihren Schatztruhen vor den Augen
Uneingeweihter verborgen halten, bezeichnete Paracelsus als die vier Säulen
der Heilkunst: Philosophie, Astrologie, Alchimie und Virtus. Die geistigen Grundlagen dieser vier Säulen bilden die sieben hermetischen Prinzipien.
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Das Prinzip der Geistigkeit"Das All ist Geist, das Universum ist geistig. Allem Existierenden liegt eine geistige Kraft zu Grunde."Im Tao heißt der Ursprung der Schöpfung das "Namenlose", da der Name immer nur einen Teil und nie das Ganze darstellt, das in seiner wahren Natur unbegreifbar und unbeschreibbar ist. In der jüdischen Mystik besteht der Geist aus drei Bereichen, aus der Leere (Ain) und der Unendlichkeit (Soph), die zusammen das Chaos (= prima materia) bilden, aus dem als Drittes das Licht (Aur) entsteht. In der Alchimie entspricht der schöpferische Geist den vier Elementen, die als Ursprung der Existenz gelten: "Sein Vater ist die Sonne (Feuer) / Seine Mutter ist der Mond (Wasser) / Der Wind hat es in seinem Bauch getragen (Luft) / Seine Amme ist die Erde" (Hermes Trismegistos). Alles Existierende ist ein Spiegelbild des Geistigen und trägt dessen Samen in sich. In der mystischen Versenkung und Naturbetrachtung versucht der Adept, durch die Aufhebung der Trennung von Subjekt und Objekt, diesen Samen in seiner Seele zum Keinem zu bringen, um als neuer Mensch die geistige Wiedergeburt auf einer höheren Ebene zu erfahren. Dazu muß er den luziferischen Fall in die Materie überwinden, der das Stoffliche zum Träger des Geistartigen machte, wodurch die Möglichkeit zur Krankheit entstand. Auch bei der Herstellung von Arzneien nach hermetischen Gesichtspunkten ist es Ziel, das Geistartige aus der Materie durch Auflösung seiner Wesensglieder zu befreien, es anschließend in einem Reinigungsprozeß zu läutern, um es danach auf höherer Ebene erneut zu vereinigen. Da alles das Geistartige in sich trägt, muß dies auch für alle Heilmittel gelten. Paracelsus formulierte es mit den Worten: "Das ist kein Arzt, der das Unsichtbare nicht weiß, das keinen Namen trägt, keine Materie hat und doch seine Wirkung."
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Das Prinzip der Entsprechung"Das Untere ist gleich dem Oberen und das Obere ist gleich dem Unteren zu vollenden die Wunder des Einen."Dieser bekannteste der hermetischen Lehrsätze postuliert die Einheit der Polaritäten, ob wir sie nun als Licht und Dunkelheit, Ober- und Unterwelt, Mann und Frau oder Yang und Yin bezeichnen. Er besagt auch, daß die kosmische geistige Welt im wesentlichen mit der irdischen materiellen Welt identisch ist. Damit ist dieses Prinzip auch der Schlüssel zur Astrologie. Die obere Welt bilden die zwölf Tierkreiszeichen und die sieben Planetenkräfte, die untere besteht dagegen aus den fünf Naturreichen: Geistwesen, Menschen, Tiere, Pflanzen und Mineralien. Bildhaft wird diese Idee häufig durch einen Baum dargestellt, der mit seinem Stamm zwischen Krone und Wurzeln eine Brücke zwischen Himmel und Erde bildet. Nach den Vorstellungen der Astrologie spiegeln sich die kosmischen Kräfte in allen Naturreichen wider. Alle Planeten wirken in allem und die Sonne wirkt durch alle. Alles Existierende ist daher eine Mischung aus den Kräften des Kosmos, bis auf die "Planetenmetalle", die als reine Verkörperung gelten: Mond - Silber, Merkur - Quecksilber, Venus - Kupfer, Mars - Eisen, Jupiter - Zinn, Saturn - Blei und Sonne - Gold. Die Metalle sind somit potentiell die wirkungsvollsten Arzneimittel, von denen wiederum das Sonnenmetall Gold die stärkste Heilkraft besitzt. Auch die Krankheiten haben ihre kosmischen Entsprechungen. Je nach Anschauung der Planeten oder ihrer Stellung in den Tierkreiszeichen ergibt sich ein Mangel oder Übermaß der Planetenkräfte, die sich im Menschen als Krankheiten manifestieren. Die Arzneimittel, die wir zur Beeinflussung dieser Zustände verwenden, sind ebenfalls kosmischer Natur und müssen in ihren Eigenschaften der jeweiligen Planetenkraft und damit dem Krankheitsgeschehen entsprechen. Doch noch sind die Heilmittel nur von stofflicher Natur. Wie man das Geistartige aus der Materie freisetzen kann, wie also aus einem Stoff ein Arkanum wird, beinhaltet der dritte Lehrsatz, der die geistige Grundlage der Alchimie bildet.
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Das Prinzip der Schwingung"Nichts ist in Ruhe, alles bewegt sich, alles ist Schwingung."
Dieser Lehrsatz offenbart das Geheimnis, wie sich das Obere dem Unteren mitteilt. Bewegung ist Leben, Ruhe der Tod. Da sich aber alles bewegt, ist der Tod ein Trugbild. Er ist nur ein Wandel in der Art der Schwingung. Auch in anorganischen Substanzen findet sich das Lebensprinzip der Bewegung, das man entweder als Od, Orgon, Äther, Chi, Prana oder Pneuma bezeichnet. In allen Naturreichen ist das Geistartige als Schwingung in unterschiedlicher Intensität an die Materie gebunden. Diese Schwingung aus der Materie zu befreien, ist gleichbedeutend mit der Wandlung eines Stoffs zu einem Heilmittel. Je höher die Schwingung, desto geistartiger ist der Stoff und umso mehr ist er dem schöpferischen Prinzip ähnlich, dem er entstammt. Den entsprechenden Vorgang formulierte Hermes Trismegistos mit den Worten: "Scheide die Erde vom Feuer, das Feine vom Groben, sanft und mit Spürsinn. Es steigt von der Erde zum Himmel und wieder hernieder zur Erde, zu empfangen die Kraft des Oberen und des Unteren."
Damit ist unter anderem der Destillationsprozeß während der spagirischen Arzneimittelherstellung beschrieben. Das Wort Spagirik setzt sich aus den Begriffen spen (trennen) und ageirein (vereinen) zusammen. Während der Destillation trennen sich die flüchtigen Substanzen von den nichtflüchtigen - "es steigt von der Erde zum Himmel". Durch Abkühlung kondensieren die flüchtigen Stoffe und schlagen sich als Destillat nieder. Auf diese Weise löst sich das Geistartige aus dem Stofflichen (Befreiung des Merkur). Die nichtflüchtigen Stoffe werden in der Regel verascht und die Asche so weit möglich mit dem Destillat vereint. Jede Firma, die spagirische Präparate herstellt, variiert diesen Vorgang, doch alle verfolgen das gleiche Ziel, die Veränderung der Schwingung der Ausgangssubstanz. Auch die Arzneiherstellung nach den Regeln der Homöopathie und nach den Vorstellungen der Anthroposophie (siehe Kasten) richtet sich nach diesem Prinzip. Ein Beispiel ist die Herstellung der "präparierten Metalle" durch die Firma Weleda: Indem man das Metall bis zum Verdampfen erhitzt, wird es aus seinem festen Zustand in einen flüchtigen gebracht. Auf einer kalten Oberfläche abgeschreckt, schlägt sich der Dampf als Spiegel nieder. Das Metall erhält dabei etwas von seiner kosmischen Natur zurück und ist energiereicher als gewöhnlich. Vor allem auf diese Weise gewonnene Arzneien haben die Kraft, die Schwingungsebenen in uns Menschen derart zu erhöhen, daß sich Krankheit in Gesundheit wandelt. Aber auch Atemtechniken, Körperübungen, Tanz, Ernährungsweisen, Räucherungen oder der Aufenthalt an sakralen Plätzen können die Schwingungen im Menschen erhöhen und sind daher heilend. Mit diesem Wissen befreit sich der Mensch aus der Knechtschaft der Materie, denn "derjenige, der das Prinzip der Schwingung versteht, hat das Zepter der Macht ergriffen" (Kybalion). |
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Das Prinzip der Polarität"Alles hat sein Paar von Gegensätzlichkeiten. Gegensätze sind identisch in ihrer Wesensart, nur verschieden im Grad. Extreme berühren sich; alle Wahrheiten sind nur halbe Wahrheiten."Dieser Lehrsatz beschreibt die dialektische Natur der Hermetik. Zum Verständnis der Wahrheit ist es wichtig, möglichst alle Blickwinkel zu berücksichtigen. Nur so läßt sich das Problem der Zwietracht und des Dogmatismus vermeiden, die immer versuchen, die halbe Wahrheit zur ganzen zu erheben. Die dialektische Betrachtungsweise bringt Widersprüche miteinander in Einklang, indem sie nach dem verbindenden Dritten sucht. Nur so wird man auch frei von der Anhaftung an Antipathie oder Sympathie. Diese Freiheit ist eine wichtige Voraussetzung, um die Schwingungsebenen von Körper, Seele und Geist zu erhöhen. "So wirst Du das ruhmreiche Licht der Welt besitzen und alle Dunkelheit wird von Dir weichen" (Kybalion). Mit der Dunkelheit sind auch alle Krankheiten gemeint, die ihren Ursprung im luziferischen Fall des Geistes in die Materie und ihren Gegenpol in der lichten Kraft der Gesundheit haben. Das verbindende Dritte ist die Heilung oder die Wandlung, die eine Veredelung der Schwingung bedeutet. Sie ist verbunden mit der Erkenntnis über die wahre Natur der Erscheinungen.
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Das Prinzip des Rhythmus"Alles fließt aus und ein, alles hat seine Gezeiten. Alle Dinge steigen und fallen, das Schwingen des Pendels zeigt sich in allem, das Maß des Schwunges nach rechts ist das Maß des Schwunges nach links. Rhythmus kompensiert."
Das Wesen aller Bewegung und damit auch des Geistes und der Materie, ist rhythmische Schwingung. "Gemäß der Entstehung der großen Welt entsteht die kleine Welt und das ist mein Ruhm" (Hermes Trismegistos). Die Eigenschaften von Rhythmen versteht man am besten durch die Betrachtung der Gegenpole. Auf der einen Seite ist dies der Takt, der eine gleichförmige monotone Bewegung darstellt und den man daher auch als Zwang bezeichnen kann. Auf der anderen Seite ist es die Arrhythmie, die chaotische unberechenbare Bewegungsmuster beschreibt. Dazwischen steht der Rhythmus, der als Schwingung das Wesen der Naturreiche ausmacht. Seine Eigenschaften sind flexibel, denn er kann sich den jeweiligen Anforderungen durch Veränderung der Schwingung anpassen. Rhythmus bedeutet also Kompensation, Harmonie und Freiheit von Zwängen. Um sich dies zu verdeutlichen, studiert man am besten die Herzfunktion oder andere Regulationsmechanismen des Körpers wie Schlafen und Wachen, die ihrem Wesen nach rhythmisch sind. "Alles hat seine Gezeiten", entspricht auch den Vorstellungen der Chronobiologie oder der chinesischen Organuhr. Ebenso rhythmisch verläuft der Wechsel von Tag und Nacht oder die Jahreszeiten mit ihrem Wechsel von Kälte und Wärme. Die zwei sich in den Schwanz beißenden Drachen stellen dieses rhythmische Prinzip symbolisch dar. Rhythmen spielen auch bei Herstellung eines Arkanums eine wichtige Rolle (siehe Kasten). Für die Anwendung von Heilmitteln ist es ebenfalls bedeutsam, daß man eine Schwingungsebene im Menschen nur dann verändern kann, wenn der Stoff, der dazu verwendet wird, eine ähnliche rhythmische Qualität besitzt, wie der Zustand, der verändert werden soll. Stellen wir uns dazu vor, wir würden laufen und wollten einen Schlafenden motivieren, dies ebenfalls zu tun. Hätte es Sinn ihm unsere Aufforderung im Vorbeilaufen einfach zuzurufen? Nein! Wir sollten uns am besten auf seine Ebene begeben, uns zu ihm legen, ihn sanft wecken und ihn ebenso sanft davon überzeugen, wie schön das Laufen ist. Dies entspricht dem homöopathischen Lehrsatz: "Similia similibus curantur" (Ähnliches wird mit ähnlichem geheilt). Dabei hat sich auch gezeigt, daß Arzneien mit einer geringen Schwingung auf das Körperliche, solche mit mittlerer Schwingung auf das Seelische und solche mit hoher Schwingung auf das Geistige im Menschen wirken. |
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Das Prinzip von Ursache und Wirkung"Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung ihre Ursache; alles geschieht gesetzmäßig. Zufall ist nur ein Name für ein unbekanntes Gesetz."Dieser Lehrsatz ist der Schlüssel zur Virtus, der letzten und wichtigsten Säule der Heilkunst nach Paracelsus. Aleister Crowley hat einmal geschrieben, daß der größte Magier der ist, der die meisten Zusammenhänge von Ursache und Wirkung erkennt. Die Erkenntnis der Zusammenhänge macht einem bewußt, daß jeder Gedanke wahr werden will, also die Ursache für eine Wirkung darstellt. Deshalb ist es ratsam, nach der Reinheit des Geistes zu streben. Daher sollte man auch um die Beherrschung seiner Leidenschaften bemüht sein, deren polare Eigenschaften sich in der Liebe vereinen. Die Vollkommenheit des Bemühens ist abhängig davon, wie gründlich man Philosophie, Astrologie und Alchimie studiert, durch die man lernt, wie man seine Schwingungsebenen erhöhen kann. Ziel ist es, nach der Übereinstimmung des persönlichen Willens mit den kosmischen Gesetzen zu suchen. Während der normale Mensch Sklave des Zufalls ist, versteht der Magier die Zusammenhänge und erlebt sie bewußt als Synchronizität. Mit Hilfe von Divinationstechniken ist es möglich, den Willen der Götter zu erforschen, dem man sich fügen sollte, denn ein Verstoß dagegen bedeutet Leid. Der Eingeweihte sucht sich daher nur das Beste aus dem Reich der Möglichkeiten aus, doch hütet er sich, das Reich selbst zu verändern. Da er mit den Schicksalsmächten vertraut ist, weiß er, daß man niemals versuchen sollte, dem Weltgeist die Zügel vollständig aus der Hand zu nehmen. Er lebt nach der Maxime: "Tun was nötig ist und warten was kommt" (Chinesisches Sprichwort). Die letzte Gefahr auf dem Weg ist der Hochmut. Um den siebten Schlüssel zu erhalten muß man Demut in sich entwickeln. Nur so findet man Einlaß in den Tempel, um das große Mysterium zu erfahren.
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Das Prinzip des Geschlechts"Geschlecht ist in allem, alles hat männliche und weibliche Prinzipien. Geschlecht offenbart sich auf allen Ebenen."Der Mensch erkannte sein Geschlecht, als er die Frucht vom Baum der Erkenntnis aß. Er erfuhr dadurch die Trennung von Oben und Unten, Geist und Materie, Ich und Du. Das Geheimnis der Geschlechtlichkeit ist aber nicht nur die Trennung, sondern auch die Fortpflanzung oder die Neuschöpfung. In der Alchimie ist dies die "Chymische Hochzeit", die Vermählung von König (Sonne) und Königin (Mond), die zur Geburt des "göttlichen Kindes" führt, den man auch als Hermaphrodit bezeichnet. Er ist die Vereinigung von Wissen (Hermes - Männlich) und Liebe (Aphrodite - Weiblich). Nur gemeinsam können Mann und Frau den Drachen besiegen, der die Gebundenheit des Geistes an die Materie verkörpert. Für die Geburt sind drei Schritte erforderlich: Erstens die Trennung der Wesensglieder. Zweitens die Reinigung und Läuterung durch Veränderung der rhythmischen Schwingung. Drittens die Vereinigung des Getrennten und Geläuterten zu einer neuen vollkommeneren Einheit.
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Literatur:Bernus Alexander von: "Alchymie und Heilkunst" (Rudolf Geering Verlag)Evola Julius: "Die Hermetische Tradition" (Ansata Verlag) Frick Karl R.H.: "Die Erleuchteten" (ADVA Verlag) Gebelein Helmut: "Alchemie" (Diederichs Verlag) Klossowski de Rola Stanislas: "The Golden Game" (Thames and Hudson) "Kybalion" (Akasha Verlagsgesellschaft) Madejsky Margret, Rippe Olaf: "Heilmittel der Sonne" (Peter Erd Verlag) Paracelsus: "Sämtliche Werke" (Anger - Verlag) Roob Alexander: "Alchemie und Mystik" (Taschen Verlag) Szepes Mària: "Der rote Löwe" (Heyne Verlag) Weitere Informationen zu:
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