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“Omnia sanantem” Die “allesheilende” Mistel in Phytotherapie und Komplexmittelhomöopathie – von Olaf Rippe

Im Winterbrauchtum ist die Mistel nicht wegzudenken und um kaum eine andere Pflanzen ranken sich mehr Mythen als um die Mistel - unseren Ahnen galt sie als heilig und sie verwendeten sie als Universalheilmittel. Bis heute hat sie ihren Platz in der Therapie behauptet - sie gilt als Kardinalmittel in der Tumorbehandlung, aber auch für neurologische Leiden, bei Bluthochdruck oder Kinderwunsch wird sie häufig angewendet.

Botschaften der Zaunkräuter – von Margret Madejsky

Zahlreiche Pflanzen folgen dem Menschen seit Urzeiten auf Schritt und Tritt. Sie klettern an Zäunen empor, besiedeln kleinste Mauerritzen, gedeihen sogar an starkbefahrenen Straßen oder entlang von Bahngleisen. Zu den ständigen Begleitern der Zivilisation gehören altbewährte Vielheiler wie Brennessel, Löwenzahn, Schöllkraut oder Wegerich. Die unter dem Begriff "Ruderalflora" zusammengefassten Gewächse erweisen sich im naturfeindlichen urbanen Umfeld als wahre Überlebenskünstler, und eben darin zeigen sich auch ihre unglaublichen Heilkräfte.

Pflanzen für die Ewigkeit – Symbolik, Signatur und Heilkraft von Pflanzen im Totenkult von Margret Madejsky

Seit Urzeiten sind viele Pflanzen mit den Toten im Bunde - sie schmücken die Gräber, oder sie werden im Brauchtum und in der Magie verwendet, um mit den Toten in Kontakt zu treten, aber auch um sich vor Widergängern zu schützen. In der Heilkunde genießen diese Pflanzen eine besondere Verehrung. Was sich hinter dem Brauch verbirgt, erläutert Margret Madejsky.

Weißdorn, Schwarzdorn und Rose – stachelige Pflanzen zur Herzstärkung

Weißdorn fehlt heute in keiner naturheilkundlichen Herztherapie, dabei kennt man ihn als Herzpflanze erst einige Generationen. Früher galt er als Seelenbalsam. Auch die verwandten Pflanzen Rose und Schlehe verwendet man in der Herztherapie vor allem als Tonika.

Brennnessel – eine Signaturbetrachtung (aus dem Buch Heilkräuterkunde und Phytotherapie)

Brennnesseln haben einen hohen Eisengehalt und dienen der Entgiftung, zur Anregung des Stoffwechsels und der Blutbildung - sie wirken aber auch stabilisierend bei Nervenschwäche, Apathie, nervöser Erschöpfung und bei Willensschwäche. Wie das Eisen sind sie dem Mars unterstellt.

Rotklee – Der heimische Sojaersatz von Margret Madejsky

Rotklee enthält hormonartig wirkende Stoffe und hat sich in der Behandlung von Frauenleiden inzwischen einen festen Platz erobert - was er kann, lesen Sie hier...

Liebesgewürz und Todestrank: Doldenblütler bei Paracelsus

Die Familie der Doldenblütler umfasst eine Reihe von Gewürz- und Gemüsepflanzen auf die man in der Küche nicht verzichten möchte. Sie regen den Stoffwechsel an und wirken als Lebenselixiere anregend auf Lebenskraft und Lebensfreude. Die giftigen Vertreter sind zudem in der richtigen Dosierung wichtige Heilmittel bei Verhärtungen, Gewebeveränderungen und bei Nerven- und Gemütsleiden.

Ingwer und der Nierenwickel

Ingwer erwärmt, regt die Verdauung an und stärkt die Abwehr nicht nur an kalten Tagen. Wir finden ihn in Gewürzmischungen zur Anregung der Lebensgeister über die Verdauung und als Nierenwickel erwärmt er auch die Seele in stürmischen Zeiten.

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